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Mittwoch, 31. Juli 2013

Neue Produkte

Hallo ihr Lieben,

ich habe in den letzten Wochen ein bisschen eingekauft und wollte euch meine Errungenschaften vorstellen. Soweit möglich, gebe ich euch auch eine kleine Review dazu.


 

Gepresstes Kokosöl: Ich habe es für 3 oder 4 EUR in der Asia-Abteilung bei Edeka gekauft. Bei kühler Zimmertemperatur ist es fest, wenn es aber so heiß ist wie im Sommer, ist es flüssig wie jedes andere Öl. Bisher habe ich es zum Backen, zum Braten und zur Herstellung von gesunder Schokolade benutzt. Der Geschmack ist eindeutig: Kokos. Ich empfinde es zwar nicht als ZU penetrant, aber für herzhafte Speisen, wie z.B. asiatisches Gemüse, kann ich es mir trotzdem nicht vorstellen.

 

Sunwarrior Protein Powder: Neutrales veganes Eiweißpulver aus Reisprotein, z.B. zum Anrühren von Eiweißshakes oder zum Verarbeiten in Rezepten. Ich habe es im 500g Beutel bei hier für 24,95 EUR bei Amazon bestellt. Es ist das erste Mal, dass ich Eiweißpulver teste, daher habe ich keinen Vergleich. Preislich ist es im oberen Segment angesiedelt, geschmacklich ist es neutral bis backpulverartig. Wenn man es verwendet, sollte man mit Obst, Kakaopulver oder Zucker(ersatzstoffen) für einen angenehmen Geschmack sorgen. Ich habe mir dieses ausgesucht, da ich es auf mehreren Instagram-Accounts empfohlen bekommen habe. Es ist vegan, enthält keinen Zucker und wenig Fett und Kohlenhydrate. Mein Lieblingsshake damit besteht aus einer Banane, Sojamilch, Kakaopulver und einer Prise Sukrin.

Sukrin: Sukrin ist quasi low carb Zucker. Ich habe es im Living-Low-Carb Shop bestellt (500g/8,90 EUR). Auf der Website wird es sehr treffend beschrieben: "Sukrin ist ein Zuckeralkohol und wird durch Fermention aus Glukose hergestellt. Das gewonnene Erythritol (Erythrit) wird nochmals durch Kristallisationsprozesse und Qualitätsauslese verfeinert. Das Endprodukt - Sukrin - hat etwa 75% Süßkraft von Zucker, jedoch keine für den Körper verwertbaren Kohlenhydrate und keine Kalorien!" (Quelle: Living-Low-Carb). Im Prinzip scheidet der Körper Sukrin einfach wieder aus, ohne, dass er es verwertet. Dabei ist es aber so süß wie Zucker und wird auch so dosiert. Ich benutze es gerne zum Backen und bisher hat es immer geschmeckt. Ich meine aber gelesen zu haben, dass es abführend wirken kann. Dazu aber unter dem nächsten Foto mehr!

Teilentöltes Mandelmehl von Ölmühle Solling: Auch das habe ich im Living-Low-Carb Shop gekauft (500g/3,95 EUR). Dieses Mehl ist aus Mandeln gewonnen und wurde entölt, damit es weniger Fett und Kohlenhydrate als normale gemahlenen Mandeln enthält. Damit eignet es sich vor allem als low carb Alternative zu Mehl. Ich habe damit schon Bananenbrote und Pizza gebacken. An der Pizza muss ich geschmacklich noch feilen, aber wenn sie gut ist, werde ich euch das Rezept auch mitteilen. Ich empfinde Mandelmehl auf jeden Fall einen super Ersatz, zumindest bei süßem Gebäck, denn den Geschmack von Mandeln kann man nicht leugnen.


Low carb Süßigkeiten von de Bron: Diese Süßigkeiten habe ich ebenfalls im Living-Low-Carb Shop bestellt (1,58 EUR). Der Vorteil: Auch hier wurde der Zucker durch Zuckeralkohole ausgetauscht und somit haben die Süßigkeiten viel weniger Kalorien und Kohlenhydrate als normales Fruchtgummi (ca. 200 kcal vs. 330 kcal). Problem dabei: Da die Zuckeralkohole abführend wirken können, darf man nicht zu viel davon essen. Ich habe noch nicht richtig rausgefunden, wie viel zu viel ist. Auf jeden Fall habe ich nach einem "Fruit Gums"-Tütchen (100g) einmal so einen starken Blähbauch bekommen, dass ich mich nicht mal mehr nach vorne bücken konnte. Wenn man aber mal 5-10 Gummibärchen isst, passiert nichts. Geschmacklich können die Süßigkeiten nicht mit Haribo mithalten, allerdings sind sie in Anbetracht der Kalorienanzahl doch eine gute Alternative. Empfehlen kann ich aber nur die Bärchen (links) und die Fruit-Gums (links). Die Mischung in der Mitte schmeckte mir überhaupt nicht. 

Ich besitze auch noch Low-Carb-Schokolade, die ich allerdings pur nicht so richtig lecker finde. Vielleicht werde ich sie mal in Zukunft einschmelzen und in einem Schokomuffin verarbeiten.


Tja, was ist mein Fazit?
Es ist auf jeden Fall interessant diese ganzen Produkte auszutesten und zu schauen, wie man seine Sünden noch irgendwie optimieren und gesünder gestalten kann. Dazu eignen sich die Produke alle. Allerdings ist es auch eine Kostenfrage, denn wer regelmäßig große Mengen backt und Süßigkeiten essen will, wird schnell ein Loch ins Portemonnaie haben. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich alle Produkte nachkaufe. Das kommt drauf an, ob ich irgendwelche unersätzlichen Rezepte damit entdecke oder ob ich andere Alternativen finde, die ich aus Neugierde auch noch mal testen muss.

Die Shops/Anbieter, bei denen ich bestellt habe, kann ich übrigens alle empfehlen.

Welche Produkte davon kennt und benutzt ihr?

Mittwoch, 26. Juni 2013

Endlich gesunde Nägel


Heute gibt es mal wieder eine kleine Beauty-Empfehlung gegen weiche und brüchige Nägel:
Den Micro Cell 2000 Lack und das P2 Nail Food Pomelo Pflegegel.
 
P2 Nail Food Pomelo, ca. 1,95 EUR (das Etikett ist irgendwie doppelt ;))
 
Nail Repair Micro Cell 2000, ca. 13,95 EUR (nur bei Rossmann, nicht bei DM)

Vorgeschichte: Ich hatte eigentlich nie Probleme mit meinen Nägeln, obwohl ich ein großer Nagellack-Fan bin und sie ständig lackiert habe. Doch im letzten Sommer wurden meine Nägel immer brüchiger. Ich habe zuerst versucht mit Calcium und Eisen entgegen zu wirken, aber das hat nichts gebracht. Auch eine Nagellackpause hat nichts geändert. Meine Nägel sind einfach immer schichtenweise abgeblättert, sodass auch kein Nagellack lang gehalten hat. Nachdem ich wirklich über ein halbes Jahr immer nur "Schadensbegrenzung" statt Maniküre betrieben habe, hat es mir gereicht. Ich habe mir dann von einer Freundin den Micro Cell 2000 empfehlen lassen. Der ist zwar ziemlich teuer, verspricht aber ein gutes Ergebnis. Zusätzlich habe ich mich im Internet informiert, was meinen Nägeln wohl fehlen könnte. Das Abbrechen in Schichten sprach dafür, dass meine Nägel zu weich waren. Um da ein bisschen zu sparen, habe ich einfach mal das Pflegegel von P2 ausprobiert und bin damit sehr zufrieden.

In der Aufbauzeit muss man den Micro Cell am ersten Tag und zweiten Tag auftragen, am dritten Tag ablackieren und neulackieren. An dem Tag, an dem ich Ab- und Neulackiert habe, habe ich dann das P2 Gel einmassiert. Nach zwei Monaten habe ich die ersten Ergebnisse gesehen. Meine Nägel wurden viel länger, weil ich sie nicht mehr so kurz abschneiden/feilen musste, weil sie kaputt und ausgefranst waren.
Mittlerweile, nach 23 Wochen Testphase, ist in meinem Micro Cell noch so viel drin wie man auf dem Bild sieht und ich nutze ihn nur noch als Unterlack. Leider ist der letzte Rest schon etwas zäh geworden, sodass ich mir wohl bald ein neues Fläschchen zulegen werden. Das Nail Food Gel benutze ich immer, wenn meine Nägel unlackiert sind. Das musste ich in den 23 Wochen schon einmal nachkaufen.

Mein Fazit: Mir hat diese Kombination sehr geholfen! Ich weiß nicht, ob es an beidem zusammen oder nur an einem der Komponenten ist. Ich werde jedenfalls beide Produkte weiterhin benutzen, um keinen "Rückfall" zu riskieren. Ich glaube, dass es bei Nägeln das gleiche ist, wie bei Haut- & Haarpflege. Man muss erstmal rausfinden, was das Problem ist, um dann die richtigen Weg zu finden, dagegen anzugehen. Und dann einfach mal konsequent dabei bleiben. (Und konsequent heißt länger als ein oder zwei Monate!)



Ich bin glücklich, denn ich habe endlich wieder viel härtere Nägel, an denen der Nagellack lange splitterfrei hält. :)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Podcast-Empfehlung: Nackt gut aussehen

Hallo meine lieben Leser,

wie bereits in meinem Eintrag 7 Tage ohne Süßigkeiten erwähnt, habe ich den entscheidenen Motivationskick von Mark Maslow, einem Fitnesscoach, bekommen. Ich habe ihn durch den Podcast Nackt gut aussehen entdeckt, den ich mir vor ein einhalb Wochen runtergeladen habe. Der Podcast beschäftigt sich mit den Themen Ernährung, Sport und Fitness und es geht um die Frage, wie man es schafft, nackt gut auszusehen. Der Podcast besteht aus zwei Experten, dem Fitnesscoach Mark Maslow und dem Ernährungsberater und Fitnesscoach Paul Kliks, und Michael Kastl, der den beiden Profis immer herausfordernde Fragen stellt. Dadurch, dass der Podcast von drei "Autoren" geführt wird, kommt es zu interessanten und sympathischen Gesprächen und Diskussionen. Zur Zeit gibt es 7 Folgen, die sich Themen wie "Wird Fitness überbewertet?", "Wie beginnt man mit einer Veränderung?" usw. beschäftigen. Die Basics, welche Nährstoffe es gibt und wie viel Energie man dem Körper zuführen muss, werden erklärt. Der Podcast ist daher vor allem für diejenigen gedacht, die sich neu mit dem Thema beschäftigen und ab sofort etwas ändern wollen.
Für diejenigen, die schon wissen, wie man sich richtig ernährt, kann der Podcast trotzdem eine Bereicherung sein, weil er einfach sehr witzig und die Jungs sehr sympathisch sind.

Paul und Mark führen übrigens beide sehr interessante Blogs, die man sich unbedingt anschauen sollte.
Besonders diesen Artikel zu Paul's Ernährungsplan finde ich sehr interessant!

Kennt ihr weitere Podcasts zum Thema Sport und Ernährung? Ich würde mich über Empfehlungen sehr freuen!

Donnerstag, 6. September 2012

Rezension: App iWatchr

Jetzt habe ich angekündigt, dass ich die App iWatchr vorstellen möchte, da merke ich, dass sie im deutschen Appstore gar nicht mehr erhätlich ist.
Trotzdem werde ich sie euch kurz vorstellen und anschließend ein paar Alternativen nennen.

Das Prinzip von WW ist ja, dass man pro Tag einen bestimmten Punktewert konsumieren darf. Diesen errechnet man mit einer Formel, die man eigentlich überall im Internet finden kann*. Jedem Lebensmittel sind auch bestimmte Punkte zugeordnet, die entweder festgelegt sind (es gibt da einige Tabellen im Netz) oder ebenfalls mit einer Formel berechnet werden können*. 

In der App hat man die Möglichkeit, die Formel zur Errechnung eines Punktewertes einzuspeichern und hat somit seinen persönlichen Punkterechner immer dabei. 


Da die App nicht offiziell von Weight Watchers ist, muss man die Formel selbst eingeben. Das hat aber auch den Vorteil, das man die App für das alte und das neue Punktesystem gleichermaßen verwenden kann.
Ich habe in Feld1 die Kalorien und in Feld2 den Fettgehalt von 100g Alnatura Früchtemüsli eingegeben. 100g haben also 6 Punkte.

Wenn man ausgerechnet hat, wie viele Punkte ein Lebensmittel hat, kann man es in seine Liste eintragen.


Das ist ein Auszug aus meiner Liste.
Ich habe die Punkte meistens so berechnet, wie ich die Lebensmittel auch als Portion zu mir nehmen würde, d.h. ich würde nicht 100g Müsli einspeichern, sondern 50g. 
Lebensmittel ohne Punkte (fast alles an Obst und Gemüse), habe ich nicht eingespeichert, da ich das im Kopf habe.

Wenn man dann etwas isst, kann man die Lebensmittel "einloggen" und einer bestimmten Essenszeit zuteilen, z.B. Breakfast, Lunch, Dinner oder Snack. So hat man immer ein aktuelles Tagesprotokoll. Die Protokolle der vorangegangen Tage werden auch mit Datum gespeichert.
So sah mein Frühstück gestern aus: 
(Den schwarzen Kaffee und den Apfel habe ich nicht eingeloggt, die haben beide keine Punkte)



In den Einstellungen unter "More" kann man einstellen, welchen Punktewert man am Tag essen darf. Bei "Total used" oben rechts sieht man, wie viele Punkte man bereits verbraucht hat. Die Zahl wird rot, wenn man seinen Punktewert überschritten hat.

Links gibt es noch das Feld "Extra Left". In den Einstellungen kann man sich da einen "Extra score" einstellen. Der ist bei mir zwar eingestellt, aber ich habe da nie was drauf gegeben. ;)

Fazit: 
Ich finde die App richtig, richtig gut! Sie beinhaltet zwar keine Lebensmittel, aber so kann man wenigstens seine persönlichen Lieblinge eintragen. Die App hat, soweit mich nicht alles täuscht, 79 Cent gekostet und es lohnt sich total! Es gibt sie zwar nicht auf Deutsch, aber mit den paar Wörtern Englisch kommt wohl jeder klar.

* Ich beziehe mich auf das alte WW-System!

Alternative Apps sind folgende:
Points Calculator Plus Tracker (Apple) - Ähnlich wie iWatchr, leider kostet die App im deutschen Store 2,39 EUR.
WWDiary (Android) - Ein Calculator, der iWatchr ebenfalls sehr stark ähnelt, da man die Lebensmittel und die Punkteberechnung selbst einstellen kann. Außerdem kann man seinen Gewichtsverlauf notieren. (kostenlos)

Und zum Schluss gibt es auch noch einen Lebensmittelrechner für Menschen ohne Smartphone.

Ich hoffe, ich konnte den Interessierten unter euch etwas helfen! So schwer ist es nämlich nicht, Punkte zu zählen. :)

Samstag, 25. August 2012

Rezension: Tracy Anderson

Kennt ihr Tracy Anderson? Ich bin ja ein bekennender Fitness-DVD-Junkie, aber dieser Name hat mir bis vor ein paar Monaten nichts gesagt. 
Tracy Anderson ist eine Fitnesstrainerin aus den USA, die damit wirbt, vielen Stars wie z.B. Gwyneth Paltrow oder Shakira zu einem tollen Körper zu verhelfen. Die Besonderheit an ihrem Training ist es, so sagt sie, dass sie die sogenannte "Hilfsmuskulatur" trainiert, also die kleineren Muskeln. Damit soll vermieden werden, dass man als Frau stark ausgeprägte Muskeln bekommt.
Da ich immer Abwechslung bei meinen Workouts brauche, habe ich mir im Mai bei Amazon die DVD "Die Tracy Anderson Methode - Complete Body Workout" bestellt. Ich wollte unbedingt wissen, ob es diese "Hilfsmusukaltur" gibt und ob man einen Unterschied sehen kann, wenn man diese trainiert, anstatt der größeren Muskelgruppen.

Foto von Amazon.de
Inhalt:
- Warm Up
- Beine im Stehen
- Bauch im Stehen
- Arme ohne Gewichte
- Arme mit Gewichten
- Bauch im Liegen
- Beine im Liegen
- Cool Down

Gesamtlaufzeit: 
58 Minuten

Das besondere an der DVD ist, dass man sich selbst ein persönliches Workout zusammenstellen kann. D.h. man kann die einzelnen Trainings im DVD in der Reihenfolge anklicken, in der man sie machen will. Das finde ich richtig super.

Training:
Tracy Anderson trainiert insgesamt anders, als ich es gewohnt bin. Sie macht die Bewegungen elegant wie eine Tänzerin und es wirkt so, als würde sie sich die Bewegungen teilweise spontan ausdenken, vor allem bei dem Bauch- und Armtraining im Stehen. Außerdem zählt sich nicht ständig, wie viele Wiederholungen noch folgen und manchmal macht sie auf einer Seite auch nicht die gleiche Anzahl von Wiederholungen (dem kann man aber entgegen wirken, indem man einfach selbst bestimmt, welche Seite man zuerst trainiert).
Die Beschreibungen für die Übungen fehlen außerdem teilweise. Dies ist ein großer Kritikpunkt in anderen Rezensionen, die ich gelesen habe, aber ich finde, dass man sich nach zwei Wochen ganz gut eingefunden hat und ungefähr weiß, was jetzt kommt.

Die Beine werden zuerst im Stehen trainiert. Die Übungen empfinde ich als sehr intensiv und anspruchsvoll. Sie betont während der Übungen, dass die Bewegungen anders sind, als die, die man vielleicht kennt. Das stimmt meiner Meinung nach auch und ich finde es immer toll, wenn man neue Muskelgruppen "findet", die man trainieren kann.

Das Bauchtraining im Stehen finde ich besonders toll. Man steht dazu etwas weiter als hüftbreit und bewegt nur den Oberkörper "als läge dieser auf einem Tisch". Es mag einem auf den ersten Blick wie schwachsinniges Rumgehampel vorkommen, aber es ist effektiv, wenn man es richtig ausführt und den Bauch immer anspannt. Ich habe für mich einfach rausgefunden, welche Bewegungen ich gut finde und wandle das Training ein bisschen für mich ab. Den Vorteil am stehenden Bauchtraining sehe ich auch darin, dass man den Rücken schohnt und das Training überall ausführen kann, z.B. auch einfach mal 3 Minuten vor dem Badezimmerspiegel.

Das Armtraining mit und ohne Gewichte finde ich auch richtig gut. Das Training ohne Hanteln, in dem man einfach die Arme in verschiedenen Bewegungen ca 7 Minuten lang hoch hält, mag ich sogar so gerne, dass ich es manchmal noch im Anschluss an andere DVDs mache, die die Arme nicht so gut trainieren. Ich liebe meine schlanken Arme und möchte, dass sie so bleiben und keine unnötige Muskelmasse aufbauen, die dann dazu führt, dass sich die Haut ausdehnt und am Unterarm runterhängt, wenn man die Arme nicht anspannt.

Das Bauchtraining im Liegen ist eine Mischung aus Crunches und Situps. Ich habe lange Zeit wenig Wert auf meine Bauchmuskeln gelegt und musste deshalb anfangs zwischendrin aufhören (genau an der Stelle, wo Tracy das auch empfiehlt, falls es einem in der Nackengegend schmerzt). Aber mittlerweile kann ich alle Übungen durchziehen und das macht mich sehr stolz :-)

Das Beintraing im Liegen ist meiner Meinung nach eher ein Potraining, aber meistens trainiert man ja Beine und Po zusammen. Ich finde es im Vergleich zum Beintraining im Stehen zu kurz und etwas weniger anspruchsvoll, aber insgesamt fügt es sich gut in das Gesamtprogramm ein.

Das Cool down ist ähnlich wie das Warm up. Eine Mischung aus Pliés bzw. weiten Kniebeugen.

Ich habe mal ein paar Videos rausgesucht, die euch einen guten Eindruck vermitteln, wie das Training mit Tracy abläuft. (Der ist Videoclip ist sogar aus der DVD)



Fazit:
Abschließen möchte ich mit eine Empfehlung. Wer schon etwas Erfahrung mit DVDs hat und damit klar kommt, das Tracy nicht jede Übung ganz genau beschreibt, der wird mit diesem Training Erfolge sehen können! Ich habe das Gefühl, dass meine Beine, vor allem meine Oberschenkel davon profitieren und mein Bauch. Ich mache aber auch immer die ganze DVD in einem durch.


Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, euch auf das Training von Tracy Anderson einzulassen, dann kann ich euch nur empfehlen, euch die aktuelle Cosmopolitan zu kaufen. Da ist nämlich ein ca 30-minütiges Workout von Tracy drin. Ich habe es heute zum ersten Mal gemacht und mich gefreut, da die Übungen alle anders sind, als die auf der DVD, die ich bereits besitze und dass sie zweitens so anspruchsvoll waren, dass ich sie teilweise noch nicht zu 100% umsetzen konnte. Das ist für mich wichtig, da ich möchte, dass ich mich noch steigern kann. 

Tracy Anderson Body Styling aus der Cosmpolitan

Kennt jemand Tracy Anderson und hat Erfahrungen mit ihren Workouts? 

Ich werde mir auf jeden Fall noch eine DVD von ihr holen!

Samstag, 12. Mai 2012

Wenn's mal schnell gehen muss...

... nehme ich gerne die Toppits Dampf-Gar-Beutel, um mir Gemüse zuzubereiten. 
Die Zubereitung geht sehr einfach und schnell - alles, was man zusätzlich noch braucht ist eine Mikrowelle. Daher sind auch auch besonders gut für die Arbeit geeignet, da man dort oft nur eine Mikrowelle, aber keinen Herd hat.
Im Prinzip sind die Beutel die "To go"-Variante des Dampfgarers, bei dem Speisen durch Dampf sehr schonend gegart werden. Ich persönlich habe die Beutel bisher nur für de Zubereitung von Gemüse benutzt, aber man kann auch Fisch und Fleisch damit garen. Besonders gerne benutze ich die Beutel, wenn ich zwischendurch nur etwas Gemüse essen will, es aber nicht ganz roh sein soll. Viele Menschen vertragen ja auch kein rohes Gemüse oder mögen es einfach nicht. Für den richtigen Geschmack kann man das Gemüse dann noch entsprechend würzen oder mit Quark/körnigem Frischkäse servieren. Ich habe auch mal für einen grünen Salat ein bisschen Paprika gegart, weil ich die nicht so gerne roh esse.

Toppits Dampf-Gard-Beutel für die Mikrowelle
Die Beutel habe ich mal von meiner Mutter geschenkt bekommen. Sie hat die Beutel damals bei Schlecker gekauft. Leider weiß ich nicht, wo es sie sonst noch geben könnte oder wie viel sie kosten.

Auf den Bilder steht ihr, wie einfach die Zubereitung ist:

Auf der Rückseite der Beutel sind die Zubereitungszeiten für einige Lebensmittel angegeben.

Gemüse waschen, schneiden und in den Beutel füllen. Es muss darauf geachtet werden, dass der Beutel richtig verschlossen ist! Dieser bläht sich in der Mikrowelle dann auf und das Gemüse wird gar.

Das Ergebnis: perfekt gegarter, noch knackiger Brokkoli in 5 Minuten!


Mein Fazit: Funktioniert super und geht wirklich einfach. Wer keinen Dampfgarer/Herd hat, für den ist es eine super Möglichkeit, sehr schnell Lebensmittel zu garen. Ich wasche die Beutel nach dem Gebrauch mit heißem Wasser aus und benutze sie bis zu drei Mal.

Da ich diese Art, Gemüse zuzubereiten so super finde, spiele ich mit dem Gedanken mit einen Dampfgarer zu kaufen. Der, den ich oben verlinkt habe, ist auch gar nicht mal so teuer. (Mein host mum in London hat mein Gemüse übrigens fast immer in ihrem Dampfgarer zubereitet!)

Freitag, 27. April 2012

DVD-Empfehlung

Heute möchte ich euch eine Fitness-DVD vorstellen, die ich sowohl für Anfänger als auch für Menschen mit wenig Zeit sehr empfehlenswert finde.
Die DVD nennt sich auch passenderweise "Fit for Fun - 10 Minuten Workouts: Bodyshaping zu Hause, unterwegs & im Büro". Sie beinhaltet 6 unterschiedliche ca. 10-minütige Workouts mit Übungen, die immer gleichzeitig mehrere Körperpartien beanspruchen. 


 Jedes Workout beginnt mit ein paar Aufwärmübungen, die in meinen Augen weder zu langatmig, noch zu kurz bzw. uneffektiv sind. 
Danach folgt das eigentlich Training. Für mich als Fitness-DVD-Junkie waren nicht unbedingt neue Elemente dabei, aber so wie die Übungen insgesamt konzipiert sind, finde ich sie doch anspruchsvoll genug. Was ich sehr gut finde: Die Übungen werden mit Hanteln bzw. Wasserflaschen durchgeführt und stärken daher die Arme und den Rücken. Aus Erfahrung weiß ich, dass viele Frauen ihr Armtraining aus Angst vor riesen Muckis vernachlässigen. Arbeitet man aber mit 1-2 kg Hanteln, muss man vor männlichen Muskeln gar keine Angst haben, da der weibliche Körper ganz anders ist als der männliche. Und mit Muskeln kann man zumindest ein wenig den sogenannten Winkeärmchen vorbeugen. ;-)
Jedes Workout konzentriert sich auf unterschiedliche Körperpartien ("Beine-Po-Booster", " Bauch-Taille-Straffer" usw.). Für einige Übungen wird ein Stuhl benötigt, sowie eine Wand zum "Wandsitzen". Insgesamt braucht man allerdings nicht viel Platz und Zubehör für das Workout, sodass es sich auch gut in kleinere (Hotel)Zimmern umsetzen lässt (habe ich selbst getestet!).
Den Abschluss jeder Sequenz bildet eine kurze Dehneinheit. Ich bin leider einer der vielen Menschen, die das Dehen vernachlässigen. Ich habe aber vor, das zu ändern, weil ich nicht möchte, dass sich meine Muskeln verkürzen.


Ich empfehle die DVD, weil ich finde, dass sie in kurzer Zeit effektive Übungen präsentiert. Sie ist geeignet für Menschen, die sich wenig Zeit für ihr Training nehmen möchten/können, aber auch für Anfänger, die einfach noch nicht so lange durchhalten können. Für Fortgeschrittene ist sie eine Ergänzung, wenn es mal schnell gehen soll. Wenn man länger Zeit hat, kann man durchaus auch zwei oder drei der Workouts hintereinander weg machen, ohne, dass es zu eintönig wird. 

Bei Amazon kostet die DVD zur Zeit 16,99 EUR. Ich halte den Preis für etwas zu hoch, aber ich finde DVDs im Allgemeinen überteuert.

Sonntag, 29. Januar 2012

Rezension: Genius Salat Chef Junior

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch ein Produkt vorstellen, dass mein Leben ein bisschen revolutioniert hat. Es handelt sich hierbei um die Genius Salat Chef Junior.

Fakten- Dient der Zubereitung von Gemüse für Salate/Suppen/Eintöpfe etc.
- Gekauft bei Amazon für ungefähr 27,00 € (mit 50% Rabatt), ansonsten 59,95 €
- Inhalt: Schüssel und 2 Deckel, zwei Messereinsätze mit Schutzabdeckung, Sparschäler,

Ich habe ihn spontan im Dezember gekauft, weil er um 50% reduziert war. Ich wollte eigentlich einen Nicer Dicer Plus, aber der ist mir einfach zu teuer.

Ich benutze den Salat Chef fast jeden Tag, weil ich oft zwei Mahlzeiten auf einmal koche, d.h. mein Abendessen und mein Mittagessen für den nächsten Tag auf der Arbeit. Da ich erst gegen 19 Uhr abends koche, muss es schnell gehen.
Ich habe damit erfolgreich Kohlrabi, Paprika, Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln und Zucchini gehackt und Obst wie Kaki und Apfel zerkleinert. Probleme hatte ich mit Karotten, da diese einfach zu hart sind. Man könnte sie mehrmals längs durchschneiden, aber sie dann noch in den Salat Chef zu tun, bringt kaum einen Mehrwert. Außerdem haben wir  (meine Eltern) eine Brotschneidemaschine, mit der ich die Karotten in Scheiben schneiden kann.
Wie man erahnen kann, lassen sich keine ganzen Paprika oder Zwiebeln damit schneiden. Man braucht also dennoch nebendran einen Teller oder ein Brettchen und ein Messer, um das Gemüse vorzubereiten (entkernen, schälen o.Ä.).
Auf den folgenden Bildern seht ihr, wie ich eine Gurke für z.B. Couscous zerschneide.

Wie ihr seht, kommt der Salat Chef in einem sexy hellgrün. Passt nicht in meine Küche oder zu meinen Lebensstil (der ist rosa ;-)), aber es ist ja auch nur ein Gebrauchsgegenstand.


Hier seht ihr den größeren der zwei Messereinsätze


Gehackte Gurke

Was ich schätze: die Zeitersparnis, die mir der Salat Chef bringt Ich habe nicht mehr zehn Teller, auf denen ich mühevoll unterschiedliche Gemüsesorten zerkleinere. Gerade in meinem Haushalt gibt es größtenteils nur sehr alte, stumpfe Messer, sodass das Schneiden keinen Spaß macht. Außerdem machen Tomaten oder Zwiebeln weniger Sauerei, wenn man diese im Salat Chef klein hackt.
Wenn man gut mit der Hardware umgeht, hält sie sicher auch eine Weile. Ich empfinde sie zumindest nicht als billig. Alle Komponenten sind spülmaschinenfest, obwohl ich die meisten Teile aus Vorsicht und, damit ich den Salat Chef öfter benutzen kann, gelegentlich per Hand wasche.
Entgegen der Kritik auf Amazon finde ich auch nicht, dass die Messereinsätze stumpf sind. Man muss nur wissen, wie man mit dem Gerät umgeht. Den Deckel darf man nicht langsam, sondern muss ihn ruckartig zuschlagen. Dann klappt's auch super!

Was mir fehlt: Mehrere Behälter, die man unter den Deckel, in dem das Schneidemesser eingehängt wird, klemmen kann. Damit man z.B. Zwiebeln in einen Behälter hackt, den Behälter wechselt und direkt mit dem anderen Gemüse weiter machen kann. Ich brate Zwiebeln nämlich meistens getrennt an und muss sie dann aus dem Behälter holen, bevor ich weiteres Gemüse verarbeite.
Außerdem gibt es nur zwei Messereinsätze. Zwei sind schon mal besser als nur einer, weil man dann z.B. Kartoffeln* größer hacken kann als Zwiebeln, aber einfach der Optik wegen wären Streifen auch ganz nett gewesen. (In den Amazon-Rezensionen habe ich gelesen, dass jemand sich weitere Einsätze gekauft hat, ich hab jedoch noch keine gefunden.)

* Kartoffeln zerkleinere ich übrigens vor dem Kochen, damit sie schneller gar werden. Vollständig durch gegarte Kartoffeln würde ich nicht in den Salat Chef machen, die sind zu matschig.

Neutral stehe ich dem mitgelieferten Sparschäler gegenüber. Er ist meiner Meinung nach in der Handhabung schwieriger als ein Sparschäler, der seine Schneide parallel zum Griff hat. Aber das ist wohl Geschmackssache. Außerdem denke ich, dass der Sparschäler auch nur ein kleines Extra ist. So wie man das vom Teleshopping kennt: "Bestellen Sie noch in dieser Stunde und Sie erhalten einen Sparschäler gratis dazu!!!".

Insgesamt ist der Salat Chef auf jeden Fall eine tolle Sache für alle, die gerne kochen und ungerne schneiden. Und wenn er reduziert ist, kann man auch ruhig zuschlagen.

Kennt ihr den Salat Chef oder den Nicer Dicer (Plus)? Oder schneidet ihr euer Gemüse ganz traditionell mit dem Messer?