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Mittwoch, 25. September 2013

Gesund Essen in London

Für viele stellt eine gesunde Ernährung während des Urlaubs eine Unmöglichkeit dar, ich behaupte allerdings, dass es fast an keinem Ort so einfach ist wie in London.
In London wird viel Wert darauf gelegt, dass sich die Einwohner trotz des stressigen Alltags gesund ernähren ("five of vegetables or fruit a day"). Da viele Londoner einen langen Weg zur Arbeit haben und manchmal nicht nur mittags, sondern auch morgens und abends unterwegs essen, gibt es in vielen Supermärkten gesundes Essen zum Mitnehmen. Gerade wenn man in den wärmeren Jahreszeiten in London ist, kann man dies gut nutzen und sich einen Snack zum Mitnehmen holen statt in einem teuren Restaurant zu essen. Dass irgendwo immer irgendwer sitzt oder steht und isst, ist in der Innenstadt von London ganz normal.

Hier sind meine Tipps:


Am günstigen kommt ihr bei Sainsbury's oder Tesco weg. Die zwei Supermarktketten bieten große Regale voller Salate (auch Couscous oder ausgefallenere Bohnensalate), Sandwiches und Sushi an. Es gibt Hummus mit Falafel oder Möhrensticks, gekochte Eier, gebratene Hähnchenstücke (für den Salat) und jede Menge geschnittenes Obst.
Meistens bieten die Supermärkte auch sogenannte Meal Deals an, bei denen man Geld spart, indem man ein Sandwich oder Salat, einen Nachtisch wie Obst oder Chips (ok, das ist nicht gesund, aber die Möglichkeit gibt es) und ein Getränk kauft. Preislich kommt man hier mit 3-4 Pfund für Meal Deals und 5-9 Pfund für größere Mittagessen aus.
In der Drogerie/Apotheke Boots gibt es übrigens auch sehr oft Meal Deals!



Eine Kategorie teurer und etwas schicker sind die Supermärkte Waitrose und Marks und Spencer (M&S). Auch dort findet man die oben erwähnten Kühlregale mit einer großen Auswahl.

In fast allen Supermärkten findet man auch Plastikgeschirr, damit man unterwegs alles verzehren kann. Wenn es nicht offen ausliegt, kann man an der Kasse danach fragen. Zur Not müsst ihr welches in einem Café wie Nero oder Costa Coffee mitnehmen. ;) (Das sind Cafés wie Starbucks)

Auf vielen der Produkten zum sofortigen Verzehr sind außerdem die Kalorien angegeben. So kann man ein Mittagessen für 500kcal einnehmen. Das hört sich doch super an, oder? In Anbetracht der Tatsache, dass man in London sowieso nur unterwegs ist und Kalorien verbrennt, ist das wirklich nicht viel.

Lunch im Park

Waitrose Couscous Salat, Falafel und Obst im Green Park

Sushi und Himbeeren im Hotel

Wenn man sich irgendwo hinsetzen möchtet und trotzdem kein Vermögen ausgeben wollt, empfehle ich euch Pret à manger oder EAT. Dort findet ihr auch ausgefallene Sandwiches oder Wraps mit Hummus, Avocado oder Falafel, genauso wie Salate mit Lachs oder Suppen. Außerdem kann man sich auch noch Obst und Kaffee mitnehmen.

Pret A Manger, Photo credit by Wikimedia Commons

Und für einen richtigen Restaurant-Besuch kann ich Wagamama empfehlen. Ein japanisches Restaurant mit köstlichen Salaten, Ramen und anderen Spezialitäten, die alle frisch zubereitet werden. Und die Preise sind auch fast alle unter 10 Pfund pro Hauptgang. Und Grüntee und WLAN gibt es sogar gratis!

Alle oben erwähnten Geschäfte gibt es in London wirklich überall! So kann wirklich keiner sagen, er würde keine gesunde und ausgewogene Mahlzeit für unterwegs finden! Guten Hunger! ;)


Montag, 23. September 2013

Eine Woche London für Insider

Hallo ihr Lieben,

langsam aber schleichend ist der Herbst bei uns eingezogen. Ich freue mich auf ihn. Die Übergangsjahreszeiten mag ich am liebsten, weil man sowohl von der Hitze als auch von der Kälte irgendwann die Schnauze voll hat und die Veränderung einfach am meisten zu schätzen weiß.
Anfang September hat sich der Sommer noch einmal von seiner schönsten Seite gezeigt und genau das war die Zeit, in der ich im Urlaub war. 
Ich war eine Woche in London, um meine Sehnsucht nach der Stadt, in der ich letztes Jahr ein Praktikum gemacht habe, zu befriedigen. 

Wir haben zwar auch noch mal die Touri-Hotspots wie den Buckingham Palace, Westminster, alle Brücken und den Hyde Park abgeklappert, aber auch ein paar Orte besucht, die wir noch nicht kannten.

Big Ben


Hyde Park

Thames Path

Albert Memorial

Ein Abendspaziergang an der Themse


Besonders gut hat mir Greenwich gefallen. Man fährt zwar nur 15 Minuten von der Tower Bridge mit der Bahn, aber man fühlt sich als wäre man in einer anderen Stadt. Greenwich ist sehr gemütlich und wird von einem Hafen und einem großen Park dominiert. Wenn man genug von dem turbolenten Treiben in der Londoner Innenstadt hat, kann man dort super einen Nachmittag entspannen. Bekannt ist Greenwich natürlich auch für die Greenich Mean Time. Wenn man durch den Park zum Observatory läuft, hat man auch einen unglaublichen Ausblick auf London. Da kommt London Eye nicht gegen an (und es ist kostenlos!).

Greenwich
Ein anderer schöner Ort sind die St. Katharine Docks direkt neben der Tower Bridge. Als wir dort waren, lagen dort noch die kleinen Boote, die ein paar Tage später auf große Reise gegangen sind. Das haben wir zufälligerweise auch noch mitbekommen.

Die geöffnete Tower Bridge
Was ich an London liebe ist, dass man einfach nur durch Spaziergänge durch die Stadt besonders schöne Gegenden entdecken kann. Dabei sollte man sich von den touristischen Hotspots entfernen und einfach treiben lassen. So lernt man viel mehr über London und seine Bewohner als durch einen teuren Besuch in der Westminster Abbey. Wir sind beispielsweise zu allen Tageszeiten mehrmals von der Vauxhall Bridge zur Tower Bridge und zurück entlang der Themse gelaufen und haben dabei beobachtet, wie die Londoner ihren Feierabend genießen. Wir hatten natürlich auch Glück mit dem Wetter, sodass wir unsere Mahlzeiten fast immer draußen in einem der Parks eingenommen haben. Neben uns saßen nicht nur Touristen, sondern auch waschechte Londoner, die ihre Mittagspause im Park genossen. 
Shoppen waren wir natürlich auch! London ist dafür bekannt, dass nahezu alle Geschäfte auch sonntags von 12-18 Uhr geöffnet haben. Um nicht in den überfüllten Primark auf der Oxford Street oder der Tottenham Court Road (anderes Ende der Oxford Street) zu müssen, sind wir mit dem Bus zum Southside Shopping Centre gefahren. Das ist etwa 30 Minuten von Vauxhall entfernt und bietet neben Primark alle wichtigen Shops: River Island, New Look, Next, Topshop, TK Maxx, H&M usw. Außerdem gibt es dort ein Kino und ein paar Restaurants, wenn man Hunger bekommt. 
Trotzdem waren wir auch mal auf der Oxford Street, der Regent Street oder in der Carnaby Street. Aber eher gegen Abend. Viele große Geschäfte haben bis 21 Uhr auf und dann ist es auch glücklicherweise etwas leerer.
London bietet auch kulinarisch immer einiges. Wegen der großen Menge an unterschiedlichen Restaurants kann man sich kaum entscheiden. Wir waren auf jeden Fall zwei Mal Japanisch essen und einmal gab es für mich auch Chicken Tikka Masala und Burger. Einen gesonderten Eintrag über die Esskultur von London werde ich zu späterer Zeit aber noch online stellen.

Ich könnte noch ewig über meinen Urlaub erzählen. In sieben Tagen London habe ich wahrscheinlich so viel erlebt wie in den zwei Monaten während meines Praktikums. Es war wunderschön!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Rückblick 2012

Ich wollte zum Jahresende mal einen Rückblick machen, wie mein 2012 für mich so war. So Rückblicke finde ich immer spannend, weil sie einen dazu anregen, noch mal über die vergangenen 365 Tage nachzudenken. Meistens wirken Dinge, die man akut total schrecklich oder schlimm fand, im  Nachhinein gar nicht so schlimm.

Fitness:
- Ich habe mein Gewicht gehalten.
- Ich bin das erste Mal und dann gleich mehrmals 10km (und mehr/weniger) gelaufen. Im Fitnessstudio und draußen.
- Ich war von 12 Monaten insgesamt 6 1/2 Monate in unterschiedlichen Fitnessstudios - seit Dezember bin ich festes Mitglied bei Donnas.
- Ich habe mein Krafttraining an Geräten und im Dezember auch auf der Fitvibe begonnen.
- Insgesamt würde ich sagen, dass ich wesentlich mehr Muskeln auf- und Fett abgebaut habe.

Ernährung:
- Ich habe viele neue Dinge ausprobiert, z.B. Kochbananen, rote Beete, Pastinaken, Fenchel, Sojaprodukte usw. Porridge zum Frühstück ist in meinen Alltag eingezogen.
- Ich habe aufgehört, Punkte zu zählen und mich intuitiv ernährt. Manchmal zähle ich ein paar Tage, wenn ich wieder einen "Arschtritt" brauche, aber eigentlich weiß ich wo meine Grenzen sind.

Kochbananen

Tofu

Instant Porrdige von Rossmann
 Gesundheit:
- Ich war zwei mal krank: Einmal richtig schlimm mit Antibiotikum als ich aus London kam, und einmal hatte ich eine "normale" Erkältung
- Ich habe alle Weisheitszähne gezogen bekommen. An sich kein Problem. Wäre da nicht die böse Nachentzündung gewesen.
- Ich hatte leider oft Kopfschmerzen, dafür aber definitiv weniger Nackenprobleme als 2011.

Persönliches:
- Anfang Januar habe ich die Note für meine Bachelorarbeit bekommen (und mich gefreut wie verrückt!).
- Ich war für 10 Wochen in London. Ein harte, aber auch sehr wichtige Zeit für mich. Ich weiß meine Freunde, meine Familie und mein tolles Zuhause nun viel mehr zu schätzen.
- Ich habe drei Praktika absolviert und viel gelernt. Auch über mich.
- Ich habe den Master in Medienwissenschaften begonnen. Bisher gefällt er mir gut, auch wenn es anstrengend ist, ständig so viel zu lesen. ;)
- Ich hatte 4-Jähriges mit meinem Liebsten.
- Zwei wunderbare Menschen, die von uns gegangen sind, werde ich nie vergessen!
- Ich war neben London auch noch auf Mallorca und in München im Urlaub.
- Ich habe im September meinen Nebenjob in der Unibibliothek begonnen.
- Ich habe unglaublich viel geshoppt: Über das ganze Jahr ist mein Kleiderschrank um eine Kleiderstange erweitert worden und ich habe einen richtigen Schuhschrank im 'Waschmaschinenräumchen'.

Cala Mesquida

Meine Kleiderstange

Harrods in London

Brezeln im Ratskeller in München
Insgesamt bin ich in diesem Jahr wohl nicht nur viel sportlicher, sondern auch viel erwachsener geworden. Die Praktika, egal ob in Köln, London oder Bonn, haben mir wichtige Erfahrungen mitgegeben.
Dankbar bin ich vor allem meinen Freundinnen, meinem Freund und meiner Familie, die immer an meiner Seite waren.
Ich kann daher eigentlich nur sagen, dass ich mich auf 2013 freue!

Wie war das Jahr 2012 für euch?
Ich würde mich über Links zu euren Jahresrückblicken freuen!

Sonntag, 29. April 2012

Tower Bridge by night

Tower Bridge, London, März 2012
Sehr beeindruckend, besonders bei Nacht, sind die Tower Bridge und der nahe gelegene Tower of London. Die Tower Bridge ist eine der vielen Brücken über die Themse, die London in zwei Hälften teilt. Ich wohnte im Südwesten Londons und kam somit nur zwei mal in den Genuss, die östlich gelegene Tower Bridge zu besuchen. Wer nicht unbedingt an den britische Kronjuwelen interessiert ist, die im Tower of London aufbewahrt werden, würde ich empfehlen, bei Nacht einen Spaziergang an der Themse entlang zur Brücke zu machen.

Samstag, 28. April 2012

Buckingham Palace

Buckingham Palace, London, März 2012
Zugegeben, den Buckingham Palace stellte ich mir ein bisschen beeindruckender vor - immerhin wohnt hier die Queen die meiste Zeit des Jahres. Dennoch ist der Buckingham Palace eine Attraktion, die man gesehen haben sollte. 
Das Foto oben ist durch das Zaungitter entstanden, das den Palast von den Tourimassen abschirmt. Viel schöner als der Palast sind der angrenzenden Hyde- und Greenpark, die jetzt im Sommer sicher noch schöner sind.

Donnerstag, 26. April 2012

Nie wieder Punkte zählen

Wie in dem Blogpost Meine Ernährung bereits beschrieben, habe ich mich seit Frühjahr 2011 nach den Regeln des alten Weight Watchers Systems. Dieses System war für mich sehr erfolgreich, weil ich damit abnehmen konnte, ohne zu verzichten. Einzige Voraussetzung für die Durchführung dieser Ernährungsumstellung: Man muss die Punkte der einzelnen Lebensmittel kennen/ausrechnen und addieren. So weit, so gut.

In den letzten zwei Monaten, die ich in London verbracht habe, war es für mich allerdings kaum möglich zu bestimmen, was ich esse. Ich habe in einer Gastfamilie gelebt (genau genommen in zweien, aber nach drei Wochen bin ich umgezogen - die beste Entscheidung!), die mir Frühstück und Abendessen gemacht hat. Das Abendessen war warm, so wie das in England bzw. bei Berufstätigen häufig der Fall ist. Eine schöne Brotzeit, so wie in Deutschland, gibt es dort nicht. ;-)
Ich hatte daher generell nur begrenzte Mitbestimmungsrechte beim Essen, was für mich aber auch in Ordnung war, immerhin gehe ich nicht nach London, um dann nach deutschen Traditionen oder Weight Watchers zu essen. 
Ich habe meiner zweiten Gastmutter dennoch gesagt, dass es mir wichtig ist, frisch und gesund zu essen. Da sie ein sehr verständnisvoller Mensch war und sich selbst gesund ernährte, war es für sie nicht schwer, meinen Wunsch umzusetzen. Es gab meistens Fleisch oder Fisch und dazu Salat oder Gemüse. Morgens habe ich Haferbrei oder Schwarzbrot gegessen und mittags habe ich mir auch Salat, Suppe oder Schwarzbrote auf die Arbeit mitgenommen.
Da ich in vielen Fällen trotzdem nicht wusste, wie viele Punkte mein Essen hatte, noch den Kopf dafür hatte, ständig alle neuen Lebensmittel zu berechnen, habe ich es einfach sein lassen. Und ich muss sagen: es lief gut. Trotz einiger Ausrutscher (man will ja auch die unbekannten Süßigkeiten und anderen Leckereien probieren), habe ich es geschafft, mich gesund zu ernähren, ohne diesen Punkte-Zwang im Hinterkopf zu haben. 

Ich habe mich auch vorher schon öfter gefragt, wie es eigentlich weiter gehen soll mit meiner Ernährung. Ich habe meinen Geschmack und meine Lebensweise soweit umgestellt, dass "gesund" für mich jetzt einfach der Standard ist. Trotzdem habe ich noch gezählt. Weight Watchers sieht eine Punktezahl zum Abnehmen und eine zum Gewicht-Halten vor. Aber da man ja davon ausgeht / ausgehen möchte, dass man sein Gewicht nach einer Diät / Ernährungsumstellung sein Leben lang nur noch halten muss, müsste man ja für immer Punkte zählen. Das wollte ich nicht. Und ich muss ehrlich zugeben: manchmal fühlte ich mich regelrecht besessen von diesem ganzen Punkte-Zählen. Dauernd habe ich im Kopf kalkuliert, was dieses und jenes Lebensmittel jetzt für Auswirkungen auf die verbleibende Punktzahl hatte. Deswegen bin ich froh, dass ich durch meine Auslandserfahrung zum Ausstieg "gezwungen" wurde.

Seit ich wieder zuhause bin, koche ich auch wieder wie vorher. Ich liebe es einfach zu kochen und habe es in den zwei Monaten in London wirklich sehr vermisst.
Ich achte natürlich darauf, dass ich nicht zwei mal am Tag Nudeln oder Fleisch esse, oder mir nach einer ausgiebigen Brotzeit nicht noch Süßigkeiten reinstopfe, aber trotzdem fühle ich mich insgesamt freier und flexibler, weil ich viel weniger über meine Ernährung nachdenke. (Wobei ich glaube, dass ich immer noch mehr darüber nachdenke als der Durchschnittsbürger, aber es kommt ja auch darauf an, wie man darüber nachdenkt).

Mittwoch, 25. April 2012

Back in Bonn

Hallo liebe Hell-y.de Leser,

nach langer Zeit melde ich mich zurück - aus Deutschland. Meine Zeit in London ist rückblickend unglaublich schnell verflogen, aber ich möchte nicht lügen: Ich bin froh, wieder hier zu sein.

Die letzten Tage in London, die ich mit drei geliebten Freundinnen aus Deutschland verbringen durfte, wurden mir leider durch einen fiesen Infekt erschwert. Ich hatte über zwei Wochen keinen Appetit sowie Husten & Schnupfen von der richtig bösen Sorte. Zurück in Deutschland bin ich erstmal zum Arzt gegangen und habe ein starkes Antibiotikum bekommen, das mir dann doch recht schnell geholfen hat.

Aber zu den erfreulichen Dingen:
Ich bin zwar mit ÜberGEPÄCK (London ist ein Shoppingparadies, aber wer weiß das nicht?!), aber nicht mit ÜberGEWICHT nach Deutschland zurück gekehrt. Was nicht zuletzt daran lag, dass ich mir in London den Luxus einer Fitnessstudiomitgliedschaft gegönnt habe (aufgrund der kurzen Mitgliedschaft war der Preis wirklich im Luxussegment!). Außerdem habe ich meine Gastmutter, die immer mein Abendessen zubereitet hat, gebeten, die Kohlenhydrate wegzulassen und durch mehr Gemüse/Salat zu ersetzen. Das hat auch fast immer gut geklappt, außer es gab mal Spaghetti Bolognese oder Cottage Pie (entspricht in etwa Kartoffelpüree auf Hackfleisch) oder ähnliches.

Trotzdem bin ich zur Zeit etwas frustriert, weil ich seit über drei Wochen keinen Sport machen konnte - Krankheit sei Dank. Das werde ich ab heute aber auf sanfte Weise ändern. Zumindest bis nächsten Mittwoch, denn da bekomme ich alle vier Weisheitszähne gezogen und ich schätze, dass ich dann wieder eine Woche pausieren muss. Aber dann, im Mai, werde ich wieder richtig loslegen! => Bikinifigur! 
Wer macht mit?


So long,

Helly

Mittwoch, 15. Februar 2012

Entschuldigt, dass ich so wenig von mir hören lasse. Mir geht es gut hier in London, ich hab mich schon eingelebt und genieße die Tage, die ich noch zur Schule gehe. Ab Montag beginnt ja der Arbeitsalltag und ich mache ein Praktikum.

Ich werde hier übrigens das erste Mal in meinem Leben regelmäßig in ein Fitnessstudio gehen. Ich hab jetzt schon zwei Tage free trial hinter mir und liebe es! Morgen unterschreibe ich dann wahrscheinlich den Vertrag. 

Ich hoffe, euch geht es gut. 

Viele Grüße

Helly

Montag, 6. Februar 2012

Second day: Piccadilly Circus instead of school

Heute Morgen bin ich um 05:45 Uhr aufgewacht, obwohl ich erst um 06:45 Uhr aufstehen wollte. Entweder ich bin zu früh ins Bett gegangen oder ich hab einen mini Jetlag. :D
Um 7:00 Uhr gabs dann auf jeden Fall Frühstück, weil meine Mitbewohnerin um 8:00 Uhr schon in der Schule sein musste und Veronica dann nur einmal Frühstück machen muss.
Ich bin nach dem Frühstück erstmal duschen gegangen und bin dann ganz gemütlich zum King's Cross gefahren um mir meine Schule anzugucken. Ich hab für zwei Wochen immer von 12:10 bis 15:30 Uhr Unterricht. Heute fiel der Unterricht allerdings schon mal aus, sodass ich den ganzen (Nach-)mittag frei hatte. Ich war dann zuerst auf der Oxford Street und danach am Piccadilly Circus. Es ist so krass, was für tolle Geschäfte es hier gibt. Ich könnte mich tot kaufen. Oder zumindest bankrott. ;-) Die haben hier in einem Laden mehr Accessoires als wir in einer ganzen Innenstadt. Ich hab mich aber bewusst zurück gehalten, weil ich gerne bewusster shoppen möchte. D.h. ich will eine Idee für ein Outfit haben oder irgendwas "brauchen", wie ein Kleidungsstück in einer bestimmten Farbe/Form und nicht einfach wahllos mitnehmen, was mir gefällt. Denn dann müsste ich alles mitnehmen. ;-)

Ich war nicht lang und nicht bis zum Ende auf der Oxford Street, aber ich hab einen guten Eindruck gewonnen. Und ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Vor allem ist es unter der Woche morgens echt sehr angenehm. Samstags ist das sicher der Horror.

Später war ich dann noch am Piccadilly Circus. Es sieht dort wirklich so aus, wie man es von den Fotos kennt. Ich bin dann von dort aus zum Leicester Square gelaufen und bei Westminster wieder in die Ubahn gestiegen. Ich werd mir die City of Westminster auf jeden Fall noch mal genauer angucken, aber mir tut nach so nem Tag London einfach alles weh, dass ich jetzt froh bin, zuhause zu sein.

Ich werde heute auch nicht mehr viel machen. Ein bisschen britisches Fernsehen auf dem Laptop schauen und vielleicht ein bisschen skypen.

Ich fühle mich auf jeden Fall wohl hier!

My first day in London

Oh mein Gott. London is amazing!

Die Reise begann leider eher bescheiden. Als ich mit meinen Eltern und meinem Freund am Flughafen ankam, hieß es, dass das Flugzeug frühestens 3 Stunden später als geplant abheben kann, weil es in London so stark geschneit hat. Meine Eltern sind dann nach Hause gefahren (ca. 30 Minuten vom Flughafen entfernt) und ich habe mit meinem Freund am Flughafen gewartet. Wir haben erstmal nen Kaffee getrunken und wollten dann so ein bisschen am Flughafen rumlaufen und auf einmal heißt es "Letzter Auruf für den Flug nach London Heathrow". Ich hab mich dann schnell verabschiedet und bin durch die Sicherheitskontrolle gerannt. Tatsächlich sind wir dann nur eine Dreiviertstelstunde später gestartet.
Als das Flugzeug dann bei der Landung durch die Wolken flog, konnte ich gar nicht glauben, was ich sehe: Alles war weiß.
Die Reise vom Flughafen nach Paddington und dann mit der Tube zu meiner Tube Station funktionierte gut. Der Weg von der Tube bis zu dem Haus meiner Gastfamilie war allerdings ziemlich ätzend, weil hier in London kein cm geräumt ist und ich mit meinem riesen Koffer den Schnee nur so hin und her geschoben habe. Für den 5minütigen Weg hab ich sicher 15 Minuten gebraucht und war danach sowas vom am Ende.
Meine Gastmutter Veronica hat mich aber sehr lieb aufgenommen. Sie ist Jamaikanerin. Sie lebt hier in einem, ich würde mal sagen typisch britischem Haus, in dem drei Zimmer (unter anderem das alte Zimmer ihrer studierenden Tochter) an Studenten vermietet werden. Ich wohne im Obergeschoss und teile mir das Bad mit seperatem WC mit Veronica und einer anderen Studentin aus Brasilien. Im Erdgeschoss wohnt noch ein Student und der Mann von Veronica, den ich aber kaum sehe. Nur sie kümmert sich um uns Studenten.


Nachdem ich gestern gegen 13 Uhr Londoner Zeit hier an kam, hab ich mir erstmal ausgeruht und dann bin ich einfach mal die Gegend erkundigen gegangen. In London haben die meisten Geschäfte auch sonntags offen, deswegen habe ich erstmal die Supermärkte Tesco und Sainsbury durchstöbert und hab einen Boots (Drogeriemarkt) aufgesucht. Es gibt hier so viele Sachen, die ich gerne testen möchte. Auch in Sachen Lebensmittel. Die haben hier richtig viele abgepackte Salate und Früchte. Da ich nur Frühstück und Dinner von Veronica bekomme, muss ich mich mittags selbst versorgen (macht auch Sinn, da ich mittags Sprachschule habe bzw. in zwei Wochen im Praktikum sein werde). Heute hatte ich beispielsweise einen Couscous Salat. Sehr lecker und sehr praktisch.
Aber zurück zu gestern: Nachdem ich meine nähere Umgebung abgecheckt habe, bin ich mit der Ubahn zur London Bridge(~20 Min.) gefahren und bin dort noch rumgelaufen. Letztendlich hab ich ne Menge Märkte gefunden, wie den Brick Lane Market. Außerdem war ich in einer Gegend mit tausenden Vintage Shops. Ich weiß leider nicht so ganz genau, wie alles heißt, weil ich einfach immer planlos rumlaufe, aber es war alles so cool.
Nachdem ich dann den ganzen Nachmittag rumgelaufen bin, habe ich abends noch mal was gegessen und hab mit meiner Familie geskyped. Ich bin dann recht früh ziemlich erschöpft eingeschlafen.

Ich bin jetzt schon ganz verliebt in London. Auch wenn hier mit ner doofen Währung gezahlt wird und auf der falschen Straßenseite gefahren wird. :D

Sonntag, 5. Februar 2012

On my way

Wenn ihr diesen Post lest, bin ich gerade schon auf dem Weg zum Flughafen, um um kurz nach neun mit dem Flugzeug in Richtung London abzuheben.#
Ich wünsche euch eine gute Woche und hoffe, dass ich mich bald melden kann!

Montag, 30. Januar 2012

My last week in Germany

Ich habe mein Praktikum in Köln letzten Freitag erfolgreich beendet und es beginnt für mich meine erste freie Woche seit drei Monaten und meine letzte freie Woche vor London.
Ich hab noch ein paar Dinge auf der To-Do-Liste stehen, die ich diese Woche erledigen muss.
  • Arzttermine
  • Britisches Bargeld holen
  • ALLE Klamotten waschen und anfangen zu packen
  • Alle Reisedokumente zusammen suchen, vor allem Wegbeschreibungen ausdrucken
  • Eine Reiseapotheke zusammen stellen
  • Meine Geldversorgung sicher stellen (Mamii, Papiiii???)
Außerdem möchte ich viel Sport machen, weil ich nicht weiß, wie das London sein wird. Ich hab schon so Angst davor, mit 10kg mehr auf den Rippen wieder nach Hause zu kommen. :O

    Dienstag, 24. Januar 2012

    Beauty Must Haves

    Ich habe euch bereits in dem Post Shopping in London erzählt, dass ich mich tierisch darauf freue, die britischen Drogerieprodukte zu testen, die es hier nicht gibt.
    Es gibt allerdings auch ein paar (Pflege-)Produkte, die ich unter keinen Umständen in London vermissen möchte! Einige davon möchte ich euch heute vorstellen:

    Kérastase Bain Volumactive
    Kérastase Bain Volumactive
    Mein allerliebstes Shampoo! Ich habe feine, lange Haare, die eigentlich recht gesund sind. Daher muss ich ihnen nur Volumen hinzufügen. Das Shampoo von Kérastase habe ich von der Friseurin meines Vertrauens empfohlen bekommen und nutze es jetzt seit über einem Jahr. Ich habe zwischendurch mal das Volumenshampoo von Paul Mitchell ausprobiert, weil es etwas günstiger ist, allerdings hat mich das nicht so überzeugt. Ich benutze normalerweise auch die passende Spülung, allerdings empfinde ich eine regelmäßige Kur, z.B. die Goldwell Dual senses Rich Repair als wesentlich wirksamer.
    Ich bestelle meine Kérastase/Goldwell Produkte übrigens hier: lookfantastic.com

    Avène Cleanance K Creme
    Da ich empfindliche Haut habe und als Kleinkind auch unter Neurodermitis litt, gefallen mir die Produkte von Avène ziemlich gut. Ich habe mir die Creme und das Waschgel (siehe unten) zugelegt, als ich eine Phase mit unreiner Haut hatte und da sie mir geholfen haben, benutze ich sie einfach weiter.
    Ich benutze die Creme meistens abends nach dem Abschminken. Sie soll exfolierend wirken, d.h. die Haut soll gereingt und erneuert werden. Ich kann schlecht beurteilen, in wie weit sie das wirklich tut, aber ich habe das Gefühl, dass sie meiner Haut gut tut. Sie spendet allerdings nicht genug Feuchtigkeit für mich, sodass ich je nach Wetterlage noch mindestens einmal täglich eine Feuchtigkeitscreme benutzen muss. Manchmal kribbelt die Haut auch nach der Anwendung, was mir suggeriert, dass mit meiner Haut etwas passiert. Seit ca. einem Jahr benutze ich die Creme regelmäßig und vertrage sie gut. Weiteren Informationen.

    Avène Cleanance Gel
    Avène Cleanance Reinungsgel
    Wie oben bereits erwähnt, benutze ich das Waschgel auch weiterhin, weil es mir bei ein paar Unreinheiten gut geholfen hat (Akne hatte ich allerdings nie!). Viele Reinigungsprodukte habe ich in der Vergangenheit aufgrund meiner empfindlichen Haut nicht vertragen. Dieses Gel ist das erste, was meine Haut nicht austrocknet und trotzdem reinigt und alle Make-Up-Reste entfernt. Ich benutze es ein bis zwei Mal täglich, aber immer nach dem Abschminken.

    Ja und das war's schon. Ist eigentlich nicht viel, was unersetzbar für mich ist.

    Was würdet ihr an Pflegeprodukte überall hin mitnehmen?

    Montag, 23. Januar 2012

    Business English

    Ich versuche zur Zeit mein Gehör ein bisschen auf die englische Sprache zu trainieren. Ich gucke schon seit Ewigkeiten einige Serien auf Englisch, aber irgendwie reicht mir das nicht. Gerade im Bereich "Business English" muss ich noch einiges verinnerlichen.
    Daher hab ich mir vor ein paar Wochen diese CD bestellt: Pons mobil Sprachtrainig Profi
    Bisher habe ich die CDs immer auf meinem Weg zu Arbeit gehört. Da ich Auto fahre, konnte ich auch laut mitsprechen ;-). Ich mag die CDs wirklich gerne. Man kann sich die Interviews und Geschichten auch öfter anhören, ohne, dass sie langweilig werden. Nachdem man einen Abschnitt gehört hat, werden immer Vokabeln erklärt oder man muss sich zwischen zwei möglichen Antworten für die Richtige entscheiden. Teilweise muss man auch einfach bestimmte Dinge nachsprechen. 
    Ich kann als Jemand, der Englisch bis zum Abitur und als Leistungskurs hatte und sich auch immer gerne damit beschäftigt hat, sagen, dass ich es anspruchsvoll finde. Manche Leute verstehe ich wirklich gut, einige aber wirklich schlecht. Das liegt teilweise auch an den Inhalten, über die gesprochen wird. Aber auf jeden Fall kann ich was dabei lernen!
    Ebenso hilfreich sind ist BBC learning. Hier kann man sich zu unterschiedlichen Themengebieten Mp3s runterladen (kostenlos!) und anhören. Teilweise gibt es die Skripte dazu auch online. Hier habe ich mir ein paar Mp3s runtergeladen, die so Sachen beinhaltent wie "Ich stelle Sie durch zu XY", "XY ist nicht an seinem Platz" usw.

    Mein persönliches "Problem" mit der englischen Sprache ist, dass mir die Übung zu sprechen fehlt. Ich verstehe super viel, aber wenn ich dann selbst in einer unbekannten Situation bin, kann ich mich nicht spontan darauf einstellen und antworten. Das ärgert mich und ich hoffe, dass ich das ein London ablegen kann, indem ich einfach lerne, wie man mit so Situationen umgeht.
    Aber ich muss sagen, dass ich auch in meiner Muttersprache Deutsch manchmal nicht weiß, was ich sagen soll. Coole spontane Sprüche sind leider nicht so meins. Mir kommen die guten Ideen immer erst im Nachhinein. ;-)

    Freitag, 20. Januar 2012

    Shopping in London

    Eine Sache, auf die ich mich besonders freue, ist das Shoppen in London.

    Da ich ein kleiner Kosmetik- und Mode-Junkie bin, habe ich mir schon vorgenommen, mich durch die britischen Drogeriemärkte Boots und Superdrug zu testen.


    Besonders gelegen kommt mir dabei, dass einige meiner aktuellen Kosmetikprodukte fast aufgebraucht sind:
    - Gesichtswasser von Balea
    - Makeup Entferner von Rival de Loop
    - Mascara von Essence
    - Concealer von Maybelline Jade
    - Eyeliner von Catrice
    - Urban Decay Primer Portion aus der Naked Palette
    - Augencreme von Balea mit Urea (nicht auf dem Bild)

    Meine Bodylotion ist zwar nicht leer, aber ich werd mir dort trotzdem eine neue kaufen. Ich mein, ich darf nur 23kg mit nach London nehmen. Die heb ich mir lieber für meine Schuhe auf!

    Kennt ihr britische Kosmetikprodukte (dekorativ oder pflegend), die besonders empfehlswert sind?

    Dienstag, 17. Januar 2012

    I'm excited

    Manchmal, in einer ruhigen Sekunde, wird mir klar, wie schnell die Zeit jetzt doch vergangen ist. Im Juli habe ich mich dazu entschieden, ein Praktikum in London zu machen, im Dezember hatte ich meine Praktikumsstelle und meine host family  sicher und jetzt ist schon Januar und in weniger als drei Wochen geht mein Flieger!
    Ich bin immer hin- und hergerissen zwischen "Du wirst alles super meistern" und "Das wird die absolute Katastrophe und ich werde es nicht mal alleine vom Flughafen zur host family schaffen". :D


    Ich frage mich ständig, ob ich noch etwas vergessen habe zu organisieren und habe Angst, dass z.B. meine Kreditkarte nicht rechtzeitig ankommt.

    Habt ihr noch irgendwelche Tipps, woran ich vor dem Abflug auf jeden Fall denken sollte?

    Donnerstag, 12. Januar 2012

    Organising things for my trip to London

    Ein Auslandsaufenthalt bringt ziemlich viel organisatorischen Stress mit sich. Zum Glück organisiere ich ja gerne. ;-)

    To do:
    • Kreditkarte beantragen, mit der ich kostenlos Geld abheben kann (DKB)
    • Flug buchen
    • Arzt "Kontroll"-Termine machen
    • Informieren über Prepaid-Handykarte mit Internetflat
    • Daten von meinem Laptop auf mein Netbook ziehen
    • Wichtige Unterlagen kopieren und selbst per E-Mail zusenden (toller Tipp von Practigo. So kann man seine Dokumente sogar von einem Internetcafé aus abrufen, wenn man sie verloren hat)
    • Fitnessstudios anfragen (ich möchte gerne für die Zeit in London in ein Fitnessstudio gehen. Möchte schon mal nachfragen, ob es irgendwelche Möglichkeiten für Kurzzeit-Verträge gibt)
    • Handyvertrag pausieren (lohnt sich für mich nicht, da die Umstellung zur Pause fast so viel kostet, wie wenn ich die Grundgebühr einfach weiter bezahle)
    • Termin beim Friseur meines Vertrauens
    • Englisch-Test zur Einstufung in der Sprachschule
    Seit ich den Flug gebucht habe, ist es offiziell: Ich darf nur 23kg mit nach London nehmen. Oh mein Gott... 

      Dienstag, 10. Januar 2012

      Why London?

      Dies ist der erste Post über meinen zukünftigen Aufenthalt in London.

      Um  ganz sanft einzusteigen, erkläre ich erst einmal, was ich überhaupt dort mache.

      Vom 05.02.12 bis zum 14.04.12 werde ich in London sein. Zuerst mache ich dort einen 2-wöchigen Sprachkurs und dann ein 8-wöchiges Praktikum in einer news agency.
      Ich werde die gesamte Zeit über bei einer Gastfamilie wohnen.

      Das Praktikum habe ich mir durch die Praktikumsvermittlung Practigo vermitteln lassen. Das ist natürlich nicht ganz günstig, da man das Praktikum unbezahlt macht und zusätzlich auch noch für die Vermittlung und die Gastfamilie zahlen muss, aber ich verspreche mir davon eine gewisse Sicherheit. Wenn mir das Praktikum oder die Gastfamilie nicht gefallen, habe ich vor Ort einen Ansprechpartner, der mir helfen kann.
      Ob ich mit Gastfamilie und Praktikumsstelle zufrieden bin, kann ich natürlich noch nicht beurteilen, aber bisher hört sich alles ganz gut an und ich freue mich sehr auf die Zeit in London!

      Das Praktikum mache ich nicht im Rahmen meines Studiums, weil ich dieses nun erfolgreich beendet habe. Ich bin noch bis Ende März eingeschriebene Studentin, musste dieses Semester im Oktober aber nur noch meine Bachelorarbeit abgeben und habe keine Kurse mehr besucht. Dass ich noch eingeschrieben bin, hat allerdings viele Vorteile. Wer Student ist oder war, weiß wovon ich rede. ;-)

      Ich habe mich während meinem letzten Jahr im Bachelor dazu entschieden, nach dem Bachelor erst einmal eine Pause einzulegen, um praktische Erfahrungen in meinem zukünftigen Berufsfeld zu sammeln. Gerade im Medienbereich gibt es unendlich viele Möglichkeiten und da ich mir noch nicht sicher bin, wo ich später mal hin möchte, halte ich eine Pause mit unterschiedlichen Praktika für den besten Weg das rauszufinden.
      Seit November mache ich bereits ein Praktikum und mache dann anschließend in London ein weiteres. Danach habe ich dann noch mal ein paar Monate, um ein weiteres Praktikum zu machen, bevor ich im Oktober 2012 mein Masterstudium aufnehmen werde.
      Hoffentlich weiß ich bis dahin, was ich will. ;-)
      Ich bin jedenfalls froh, dass ich in diesem Jahr die Zeit habe, zu tun, was ich will. Deswegen nutze ich auch die Chance und gehe nach London. Ein großes Dankeschön an meine Eltern, die mir das ermöglichen!

      Wie ist das bei euch? Wart ihr schon mal für ein Praktikum im Ausland oder habt euer Studium für eine praktische Phase unterbrochen?

      Sonntag, 8. Januar 2012

      London, here I come

      Hallo liebe Blogleser,

      auf meinem Blog wird sich in Zukunft einiges ändern. Ich werde ihn in ein digitales Reisetagebuch umgestalten, da ich ab Februar für 10 Wochen nach London reise, um dort ein Praktikum zu absolvieren.
      Ich möchte meine Erlebnisse dort festhalten und alle Interessierten auf dem Laufenden halten.

      Als Info für alle, die meinem Blog aufgrund der Beautyblog-Umfrage für meine Bachelorarbeit folgen:
      Die Ergebnisse werde ich bald veröffentlichen. Leider hat es länger gedauert als gedacht, weil ich meine Note erst letzte Woche bekommen habe.
      Aber nun bin ich offiziell Bachelor of Arts!
      Ich danke euch allen noch einmal für eure tolle Unterstützung!

      Viele Grüße,

      Helly