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Sonntag, 2. November 2014

Meal prep #6

Hallo Sportsfreunde,

ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 
Meine Woche war ein Auf und Ab. Ich habe versucht, so viel es geht für mich zu machen, um meinen Stresspegel etwas runterzufahren. Ich war vor der Arbeit in der Stadt zum Bummeln und habe mit Yoga angefangen. Neben dem Krafttraining tut mir das als Ausgleich auf Dauer sicher gut. Ich mache die Doyouyoga-Challenge, bei der man einen Monat lang jeden Tag ein paar neue Übungen lernt. Ich bin gespannt, ob ich am Ende des Monats merke, dass ich etwas flexibler und kräftiger geworden bin.

Essenstechnisch sieht es nächste Woche so aus:
- Quinoa-Bulgur-Mix mit Zucchini und Zwiebel (2x)
- Weiße Bohnen mit Paprika, Lauch und grünen Oliven (3x)
- Dinkelnudeln mit Zwiebeln, Tomaten und Mozzarella (2x)
Unbewusst ist es komplett vegetarisch geworden.



Ich hoffe, dass diese Woche essenstechnisch etwas besser läuft als die letzte, denn neben meinen gesunden Hauptmahlzeiten habe ich letzte Woche zweimal tief in die Süßigkeitenschublade gegriffen. Und zwar so tief, dass ich mir meine Arbeit im Fitnessstudio kaputt gemacht habe. Das ist unnötig und ärgert mich. Ich weiß, dass ich mir immer was gönnen kann, es muss einfach nur in Maßen geschehen.

Ich versuche heute nochmal richtig Kraft für die kommende Sechs-Tage-Arbeitswoche zu sammeln, gehe zum Sport und koche mit meinen Schwestern.

Lasst es euch gut gehen!

Helly

Sonntag, 26. Oktober 2014

Meal prep #5

Hallo Sportsfreunde,

ich habe heute wieder etwas vorgekocht. Letzte Woche ist aus Zeitgründen der Blogpost dazu ausgefallen, auch wenn ich trotzdem fleißig vorgekocht habe. Eine andere Möglichkeit als vorzukochen, habe ich auch nicht, da ich auf der Arbeit nichts kaufen kann und auch keine Zeit habe dort vor Ort irgendwas zuzubereiten. Es muss alles komplett fertig sein.

Diese Woche habe ich folgendes vorbereitet:
- Ofengemüse (Paprika und Süßkartoffel) mit Kräuterquark (2x)
- Gemüse mit Köfte (beides aus dem orientalischen Angebot von Aldi Süd) (2x)
- Asiatisches Gemüse mit Feta (2x)
- Thunfisch mit Lauch und Zucchini in Tomatensauce (2x). Dazu wollte ich eigentlich noch Atkins Proteinnudeln machen, aber diese habe ich gestern bei Albert Heijn leider nicht bekommen. Daher werde ich entweder noch normale Dinkelnudeln kaufen und dazu machen oder "Dinkel wie Reis" dazu essen.

 Als Snacks habe ich Möhren, Bananen, Kakis (endlich wieder!), Hummus und Magerquark mit Proteinpulver (schmeckt wie Pudding!). Außerdem habe ich neue "Oh yeah" Proteinriegel und noch ein paar Questbars. Ich bin echt süchtig nach diesen süßen Proteinriegeln. 

Ich hoffe, ihr habt eine gute Woche und genießt den Sonntagabend. Voll ungewohnt, dass es jetzt, um 18 Uhr, schon dunkel ist. 

Bleibt sauber!
Helly

Sonntag, 12. Oktober 2014

Meal prep #4

Hallo Sportsfreunde,

diese Woche sind meine Gerichte ziemlich unspektakulär. Ich wollte ein paar Tiefkühlprodukte aufbrauchen,  weil ich dazu tendiere immer mehr davon zu kaufen als ich essen kann. Es ist zwar schön, immer etwas zu essen zu haben, aber das hätte ich auch mit der Hälfte meiner Tiefkühltruhe. ;)

Daher gibt es nächste Woche folgendes:
- mexikanisches Gemüse mit Feta (alles Aldi)  (2x)
- californische Gemüsemischung  mit Mozzarella (alles Aldi) (2x)
- selbstgemachte Tomatensuppe (2x)
- Gyros (Aldi) mit Kräuterquark (Lidl) (1x)
- Ofengemüse mit Kräuterquark (2-3x)
- Brokkoli von letzter Woche mit Feta
- Magerquark mit Mandeln, Rosinen und Apfel (1-2x)




Als Snacks gibt es Räuchertofu von Alnatura, Hähnchenaufschnitt, Möhren, Äpfel, Bananen und diverse Riegel.
Als Frühstück habe ich wie immer Brot mit Ei und mein neues Proteinmüsli von DM eingeplant. Ich habe auch noch zwei Eier für Rühr- oder Spiegelei.

Startet gut in die neue Woche!

Alles Liebe
Helly

Freitag, 10. Oktober 2014

Hallo Sportsfreunde, 

das Wochenende naht! Ich zeige euch heute mal wieder eine Zusammenfassung der letzten zwei Wochen. Wie ihr seht, gab es eine Menge Brot mit Ei. :D 

Frühstück:



Joghurt mit Apfel, Zimt und Mandeln


 

 

Reste-Rührei mit Putenbrust und Kichererbsen

Hauptmahlzeiten:

Viana Veggie Hamburger mit Aldi Dampfgargemüse

Rindersteak,  gebraten von meinem Liebsten und gemischtes Gemüse mit Rosmarin

Käsefondue mit Brokkoli

Viana Veggie Hamburger mit Aldi Dampfgargemüse

Ein Teil meines Oopsie Burgers mit einem Viana Hamburger und Käse überbacken

Hähnchen in Brunch-Sauce und gebackener Kürbis

Das war es auch schon von mir.
Macht mich stolz!

Helly





Mittwoch, 8. Oktober 2014

Brownies mit PB2 Erdnussbutter


Liebe Sportfreunde und Naschkatzen,

heute gibt es wieder ein Rezept von mir: Brownies mit Erdnussbutter von PB2.
PB2 Erdnussbutter ist ein Pulver, das man selbst mit Wasser zu Erdnussbutter anrührt und viel kalorienärmer als echte 100%ige Erdnussbutter ist. Ich habe davon auf amerikanischen Blogs gelesen und sie mir dann vor ein paar Wochen auf Amazon bestellt (ich habe damals aber nur 10 EUR inklusive Versand gezahlt, also achtet mal auf die Preisentwicklung!). Ich finde, sie schmeckt wirklich komplett wie Erdnussmus von Alnatura etc. nur mit einer Prise Salz.

Das beste an diesen Brownies ist: Ihr könnt sie alle auf einmal essen, wenn mit 413kcal für den gesamten Teig (10,9% Fett, 36,2% Kohlenhydrate, 23,5% Ballaststoffe und 35,7% PROTEIN!) sind sie wirklich eine perfekte Mahlzeit! Ich esse sie am liebsten mit Naturjoghurt.


Zutaten:
- 1 Ei
- 20g Proteinpulver Schokoladengeschmack (ich benutze Weider Gold)
- 2 TL PB2 Powdered Peanut Butter
- 60g sehr weich gegarte oder pürierte Süßkartoffel (oder Kürbis)
- 130g Kichererbsen (oder weiße Bohnen)
- 10ml Milch (oder Mandelmilch/Sojamilch)
- 3 TL Carob Pulver (oder ungesüßtes Kakaopulver)
- 1/2 TL Backpulver
- 3-4 Tropfen Stevia

Zubereitung:
In einer Küchenmaschine die Süßkartoffel, die Kichererbsen, die Milch, Stevia und das Ei zu einem Teig verarbeiten. Wenn ihr keine Küchenmaschine habt, könnt ihr auch einen Rührstab oder einen guten Mixer verwenden.
In einer zweiten Schüssel vermischt ihr die trockenen Zutaten: Proteinpulver, Backpulver und Carob Pulver und und gebt sie dann in den Teig und mixt alles nochmal gut durch. Den fertigen Teig gebt ihr in eine kleine gefettete Backform oder - wie ich - in einen Backrahmen, den ihr auf ein Backblech mit Backpapier stellt. 
Das PB2 Pulver rührt ihr mit ca einem Teelöffel zu Erdnussbutter und verteilt diese über den Teig. Wenn ihr keine PB2 habt, könnt ihr auch normales Erdnussmus (oder anderes Nussmus) benutzen oder das ganz weglassen. Ich würde euch dann aber empfehlen gehackte Mandeln oder gehackte Schokolade unter den Teig zu heben, damit die Brownies am Ende besser schmecken. :)
Die Brownies kommen dann für ca. 20 Minuten bei 175 Grad in den Ofen.

 

Genießt euren Tag!

Guten Hunger
Helly

Sonntag, 5. Oktober 2014

Meal prep #3

Hello Sportsfreunde! 

Es ist mal wieder Sonntag. Das bedeutet, ich zeige euch, was ich für die Woche vorgekocht habe. Das Ganze ist allerdings schon gestern passiert, da ich heute arbeiten muss und eine TRX Schulung habe. 


Die kommende Woche gibt folgendes:
- Veggie Oopsie Burger (3x)
- Süßkartoffeln mit Kräuterquark (1x)
- Gemüse mit Kräuterquark (1x)
- Eimuffins (2x)
- Käsefondue mit Brokkoli (1x)
- Hähnchen mit Brokkoli (1x)


Die Oopsie Burger sind für meine eine Premiere. Sowohl die Oopsies habe ich noch nie gemacht als auch die Veggieburger (Classic Hamburger von Viana) sind neu für mich. Das Rezept für die Oopsies findet ihr z.B. hier. Im Prinzip besteht es nur aus Frischkäse und Eiern. Ich habe schon einen Burger getestet und bin total begeistert. Das solltet ihr wirklich mal nachmachen! (Ich bewahre die Oopsies übrigens im  Kühlschrank auf, durch den sie etwas weich werden, aber dann steckt sie einfach in den Toaster und sie sind wieder kross.)


Zu den Süßkartoffeln muss ich nicht viel sagen: kleinschneiden, etwas Öl dran und ab in den Ofen.  Mit dem Kräuterquark von Aldi so gut!
Die Eimuffins sind aus 6 Eiern, einer halben Paprika, etwas Mais und etwas Speck. Einfach alles zusammen in Silikonförmchen geben und für ca. 20 Minuten in den Ofen geben. Den Kombinationsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt!


Hähnchen und Brokkoli(stile). Sehr simple, aber wenn es schnell gehen muss, sehr praktisch. Ich bin normalerweise kein großer Fan von fertig gewürztem Fleisch, allerdings habe ich diese Woche nicht so viel Verwendung für eine Großpackung Hähnchen und hab auf die abgepackte Variante zurück gegriffen.


Als ich gesehen habe, dass Aldi wieder die Einzelportionen Käsefondue anbietet, musste ich zuschlagen. Nicht unbedingt die perfekte Sportlernahrung, aber man ist ja immernoch ein Genussmensch und solang man nur Brokkoli in den Käse dippt, hat das Ganze als Mahlzeit nicht mal so viele Kalorien. Darauf freue ich mich schon! (Ist allerdings nichts für die Arbeit, sondern eher für einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher. ;))

Ich glaube, ich bin mit diesen Mahlzeiten ganz gut versorgt. Ich habe mir außerdem das Eiweißbrot von Aldi gekauft und eine ganze Packung gekochte Eier. Als Snacks gibt es sonst auch fast täglich einen Apfel und eine Banane. Und ich habe noch ein paar eingefrorene Energiebällchen aus Nüssen und Trockenobst. 

Startet gut in die neue Woche!

Alles Liebe

Helly



Freitag, 3. Oktober 2014

3 Hauptmahlzeiten oder viele kleine Mahlzeiten? Meine Erfahrungen

Hallo Sportsfreunde,

heute möchte ich mit euch mal wieder ein Thema besprechen, das kontroverser nicht sein könnte und trotzdem essentiell ist: Portionsgrößen und Mahlzeitenhäufigkeit.
Es gibt viele Theorien, die sich für wenige, größere Mahlzeiten aussprechen und genauso viele, die davon ausgehen, dass häufiges Essen besser für den Körper ist. Hintergrund ist die Fettverbrennung, die nach Theorie 1 nur in Gang gesetzt wird, wenn der Körper etwas länger keine Nahrung bekommen hat und nach Theorie 2 nur korrekt funktioniert, wenn der Blutzuckerspiegel durch regelmäßiges Essen konstant gehalten wird.
Jede Methode hat seine Vor- und Nachteile:
Nachteil der drei großen Hauptmahlzeiten: Bei striktem Verbot zwischen den Mahlzeiten kann es sein, dass der Blutzuckerspiegel so abfällt, dass man eine Heißhungerattacke bekommt und dann viel zu viel isst.
Nachteil der vielen kleinen Mahlzeiten: Das Essen könnte ausarten, sodass man über den Tag verteilt zu viele Kalorien zu sich nimmt und immer nur isst. Außerdem ist es in manchen Situationen nicht möglich, dauernd zu essen, z.B. wenn man im Einzelhandel nur eine vorgegebene Pause hat.

Ich denke, dass beide Arten funktionieren, solange man die gleiche Kalorienmenge und Nährstoffverteilung zu sich nimmt. Ich habe meine Ernährung in den letzten Monaten allerdings von drei größeren Hauptmahlzeiten zu vielen kleinen Mahlzeiten verändert und möchte euch mitteilen, wieso und wie ich das gemacht habe.

Wieso viele kleine Mahlzeiten?
Ich esse gerne. Dinge, die man gerne macht, möchte man öfter machen. Für mich sind daher viele kleine Mahlzeiten eine Möglichkeit, öfter in den Genuss zu kommen zu essen. Außerdem habe ich so nie das Gefühl, dass ich nur noch eine Mahlzeit essen darf und dann für den ganzen Abend Schluss ist. Mit vielen kleinen Mahlzeiten habe ich das Gefühl, dass ich einfach immer essen darf, wenn ich will. 

Wie habe ich das gemacht?
Ich habe am Anfang meine Kalorien gezählt bzw. überschlagen, damit ich nicht über meinen Gesamtumsatz esse. Gleichzeitig habe ich langsam meine Mahlzeitengröße reduziert. Es ist unglaublich, wie schnell sich der Körper letztendlich daran gewöhnen kann und wie schnell man satt wird.
Meine Tipps:
1. Bereitet euch eine kleinere Portion als üblich vor und wartet nach dem Essen erstmal ab bzw. macht etwas anderes. Steht vom Tisch auf, räumt auf, lenkt euren Kopf ab. Denn der ist es, der mehr will, nicht euer Magen. Meistens merkt man dann, dass es genug war. 
2. Hört auf euren Magen: Genug bedeutet, dass euer Hunger gestillt ist, ihr zufrieden seid, aber noch mehr essen könntet, weil es lecker ist. Genug war es, wenn ihr nach 2-3 Stunden langsam wieder hungrig werdet, zu wenig war es, wenn euch nach einer Stunde schon wieder der Magen knurrt.
3. Esst zu jeder Mahlzeit Proteine. Wirklich. Das hilft! Gerade bei Obst merke ich, dass ich danach schnell wieder Hunger habe, weil das Eiweiß fehlt.
4. Esst langsamer, legt zwischendurch das Besteck ab und macht eine Pause um zu trinken. Zelebriert euer Essen und legt euch auch den kleinsten Snack auf einen Teller und esst ihn nicht im Stehen aus der Hand. 
5. Esst scharf! Danach hat man weniger Lust auf Süßigkeiten.

Und ein letzter Hinweis: Mehr Hunger bedeutet nicht, dass ihr mehr essen müsst! D.h. wenn man länger abwartet, weil man keine Zeit oder Möglichkeit hat, etwas zu essen, muss man anschließend nicht die doppelte Menge essen. Ganz im Gegenteil: Wenn man richtig physischen Hunger hat, ist der Körper schneller zufrieden, daher achtet auf die Qualität (die Nährstoffzusammensetzung) und nicht die Quantität!

In meinem Alltag passt es momentan sehr gut, dass ich viele kleine Mahlzeiten essen. Konkret sieht das so aus, dass es so 4-6 Mahlzeiten sind, die zwischen 400 und 500kcal haben. Ich esse damit um die 2000kcal am Tag, manchmal etwas mehr (vor allem an Sporttagen), manchmal etwas weniger.
Irgendwann hat man es raus, was wie viele Kalorien hat und muss nicht mehr zählen. Ich habe durch diese Methode gelernt, wieder mehr auf mein Hungergefühl im Bauch zu hören und kann nun besser unterscheiden, was Appetit und was Hunger ist. Das habe ich lange Zeit vernachlässigt und immer gegessen, wenn es z.B. "Mittagszeit" war, auch wenn ich gar keinen Hunger hatte oder wenn ich nach Hause kam, weil ich das einfach so im Kopf hatte. In meinem letzten Urlaub, einer Rundreise, ist es sogar zwei Mal so gewesen, dass ich im Restaurant nichts gegessen habe, weil mein Hungergefühl nicht mit dem Plan des Reiseleiters übereinstimmte. Das ist aber nicht schlimm, dann trinkt man einfach nur einen Kaffee oder ein Wasser.

Wie handhabt ihr das? Wie oft esst ihr am Tag und aus welchen Gründen?


Bleibt gesund
Helly


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Neue "gesunde" Riegel

Hallo Sportsfreunde,

muss es bei euch auch manchmal schnell gehen? Bei mir auf jeden Fall. Gerade auf der Arbeit, wenn mal stressig ist, nehme ich mir bewusst mehrere kleine Snacks mit anstatt große Mahlzeiten zu essen. Nachdem mir ein paar Kollegen erzählt haben, dass auch sie gerne Riegel essen, die auf Haferflocken basieren, habe ich mich dazu entschlossen, eine Großbestellung bei www.alles-vegetarisch.de zu tätigen. Dort ist der Versand erst ab 50 EUR inklusive, aber bei den Preisen von über einem Euro pro Riegel, geht das relativ schnell. Leider waren nicht alle Sorten verfügbar, aber die folgenden habe ich mir ausgesucht:


Oatsnack

Oatsnack war mir bisher kein Begriff und bisher habe ich auch noch keinen der Riegel probiert. Die Zutaten sind größtenteils Haferflocken, aber leider auch Zucker, sodass die Nährwerte trotz der gesunden Darstellung eher eine Süßigkeit sind. Bei über 200kcal pro Riegel sollte man einfach maßvoll mit dem Verzehr umgehen.
Die Banana Bread Variante habe ich schon getestet und fand sie gut.

Trek

Auch diese Riegel sind für mich vollkommen neu. Der Hersteller beschreibt sie selbst als "Protein Flapjack". Da ich Flapjacks als leckere, englische Süßigkeit aus Haferflocken kenne, wollte ich die "gesunde" Variante davon auch gerne mal probieren. Bisher habe ich noch keinen Riegel gekostet, aber die Sorten klingen alle richtig gut. Der enthaltene Hafer ist glutenfrei und somit auch für Allergiker geeignet. Ein Riegel hat ca. 250kcal und davon nur 4g Eiweiß. Damit ist er für mich eher als Zwischenmahlzeit bei richtigem Hunger geeignet und nicht als Eiweißriegel (wie die Questbars).

Nakd

Von den Nakd Riegeln bin ich ja schon lange ein Fan, da sie sehr wenige und nur natürliche Zutaten haben. Neu ist, dass sie jetzt durch Sojaprotein auch einen höheren Eiweißanteil haben (das erkennt man an dem Zusatz "crunch"). Mit +-100kcal auch sehr gut als Nachtisch geeignet.

Clifbar

Clifbars habe ich schon ein paar gegessen und fand sie sehr lecker. Mit fast 300kcal sind sie wirklich eine Zwischenmahlzeit und kein kleiner Nachtisch mehr, aber dafür sättigen sie auch sehr gut. Auf meiner Rundreise durch England im August haben sie mich öfter vor dem Hungertod bewahrt. ;-)
Wer sie mal testen möchte, kann sie bei Rossmann kaufen.

Rapunzel Carobpulver
In mehreren englischsprachigen Rezepten habe ich schon von Carobpulver gelesen und wollte es nun auch mal ausprobieren. Man verwendet es wie ungesüßtes Kakaopulver, die Nährwerte sind aber aufgrund des Eiweiß- und Ballaststoffgehalts empfehlenswerter. Ich habe es noch nicht ausprobiert, werde es aber bald mal tun.

Seitenbacher Erdbeer Krokos
Die Seitenbacher-Riegel, die es z.B. bei Edeka gibt, habe ich noch nie probiert, aber diese Fruchtgummis sind so unglaublich lecker! Habe die Packung in einem Rutsch verschlungen. ;) 

Ein kleines Dankeschön vom Shop! Finde ich sehr nett!

Wie gesagt, habe ich die meisten Riegel noch nicht getestet, allerdings bin ich mit meiner Bestellung sehr zufrieden. Wenn man sich auch bei vermeindlich "gesunden" Riegeln mit den Zutaten auseinandersetzt und daraus schlussfolgern kann, wie man sie einsetzt, sind sie auf jeden Fall besser und natürlicher für den Körper als Süßigkeiten wie Kinderschokolade oder Bounty. Ich werde auf jeden Fall versuchen meine Regel, dass ich nicht mehr als einen Riegel pro Tage esse, einzuhalten. So fressen die Riegel auch kein allzu großes Loch in meinen Geldbeutel.

Zum Shop Alles- Vegetarisch.de:
Nach der Bestellung dauert es 3 Tage bis die Lieferung mit DHL versandt wurde. Das ist man von vielen Onlineshops schneller gewöhnt. Der Mindestbestellwert von 50 EUR für eine versandkostenfreie Lieferung ist recht hoch, daher muss man schon überlegen, was man wann bestellt. Insgesamt bin ich aber zufrieden und der Dankeschön-Riegel hat mich positiv überrascht.

Was esst ihr am liebsten für Riegel? Gebt mir Tipps!

Alles Liebe

Helly

Sonntag, 28. September 2014

Meal prep der Woche #2

Hallo meine lieben Sportsfreunde,

ich hoffe, es geht euch besser als mir. Mich hat eine Erkältung erwischt, was sich gar nicht gut damit verträgt, dass morgen meine erste Arbeitswoche nach der Einarbeitung startet. D.h., dass ich in meinen Schichten auf mich allein gestellt bin und auch nicht ausfallen kann. 
Trotz Halsschmerzen habe ich heute etwas vorgekocht. Die Zutaten dafür hat mein Liebster mit netterweise gestern besorgt, sodass ich nicht aus dem Haus musste.

Es gibt in dieser kürzeren 4-Tage-Woche:
- Kürbissuppe/püree mit Hähnchen (2x)
- Atkinsnudeln mit Thunfischsauce (3x)
- Quark mit Erdnüssen und Apfel (1x) (bereite ich frisch zu)
- Zusätzlich habe ich noch eine Portion Hähnchen und eine eingefrorene Portion Gemüsecurry und Chinesisches Gemüse mit Hähnchen aus den letzten Wochen. 



Für die Kürbissuppe habe ich einen halben Hokkaidokürbis mit zwei Zwiebeln und vier Möhren püriert und anschließend etwa 100ml Kokosmilch und 1 EL gelbe Currypaste untergerührt. Da ich es lieber etwas fester und püree-artiger mag, habe ich nicht viel Wasser dazu gegeben. Dazu passt das Hähnchen aus dem Dampfgarer sehr gut.
Den Rest des Kürbis habe ich aufgeteilt: 1/4 habe ich gestern im Ofen gebacken und 1/4 habe ich eingefroren, damit ich daraus eventuell mal kleine Portionen Kürbispüree machen kann.
Für die Thunfischsauce habe ich Zwiebeln, zwei Paprika, eine Zucchini und eine Knoblauchzehe angebraten. Dann habe ich 1 EL Tomatenmark und etwa eine halbe Dose gehackte Tomaten hinzugegeben. Alles gut mit Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe würzen und anschließed 1-2 EL Frischkäse unterrühren. Die Atkinsnudeln (aus dem Albert Heijn in Roermond) habe ich ganz normal gekocht und am Ende untergerührt.

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart! Ich ruhe mich jetzt weiter aus.

Bleibt gesund
Helly

Mittwoch, 24. September 2014

Zucchini-Quiche (glutenfrei, paleo)

Hallo Sportsfreunde und Backbegeisterte,

ich teile heute mit euch eines meiner allerliebsten Rezepte: Quiche mit Zucchini.
Das wichtigste ist eigentlich der Teig, da er mit Kokosmehl gemacht und damit glutenfrei und paleo-tauglich ist. Was ihr dann in die Quiche reingebt, bleibt im Prinzip euch überlassen. Ihr könnt sie wie im Rezept vegetarisch nur mit Zucchini, Zwiebeln und Knoblauch essen oder Speckwürfel oder Käse (Feta, Emmentaler, Mozzarella) einarbeiten.

Variante mit Speck

Zutaten für den Teig:
- 2 Eier
- 50g Kokosmehl
- 80g Butter 
- 1 Prise Salz (optional: etwas Pfeffer)

Für die Füllung:
- 2 Eier
- 250g Zucchini
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe

Der Teig ist für eine kleine(!) Quicheform von 11,5cm Durchmesser.

Zubereitung:
Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
Für den Teig schlagt ihr die beiden Eier mit der weichen Butter schaumig und gebt anschließend das Kokosmehl und die Prise Salz dazu. Wenn ihr möchtet, könnt ihr den  Teig auch noch etwas mit Pfeffer würzen.
Den Teig, der etwas bröselig sein sollte, drückt ihr in eure kleine Quicheform. Es ist nicht so leicht, den Teig gleichmäßig zu verteilen, aber versucht ihn so zu verteilen, dass keine Löcher entstehen. Bevor der Teig zum Blindbacken in den Ofen kommt, stecht ihr den Boden noch mit einer Gabel ein, damit er sich nicht nach oben wölbt. Die Form kommt jetzt für 10 Minuten in den Ofen.

In der Zwischenzeit reibt ihr die Zucchini und schneidet die Zwiebel und den Knoblauch klein oder steckt sie - wie ich - zusammen in die Küchenmaschine. Das Gemüse mischt ihr dann anschließend mit den zwei verquirlten Eiern. Wenn euch die Masse zu wenig erscheint, gebt noch ein Ei oder nur das Eiweiß dazu. Alles, was am Ende nicht auf den kleinen Quicheboden passt, kann man auch noch gut als Gemüserührei essen!
Teig und Füllungen kommen zusammen noch einmal 20 Minuten in den Ofen.
Guten Appetit!

Sonntag, 21. September 2014

Meal prep der Woche #1

 Guten Abend Sportsfreunde, 

ich hoffe, ihr hattet ein schönes, kuschliges Herbstwochenende.
Für mich war es gestern und heute mal wieder an der Zeit mich auf die kommende Woche vorzubereiten. Das heißt: Waschen, Bügeln, Putzen und Vorkochen. Ich dachte, ich teile letzteres einfach mal mit euch.
Für die kommende Woche habe ich mich für folgende Gerichte entschieden:
- Falafel mit Gurkensalat (2x)
- Chinesisches Gemüse mit Schwarzwurzeln und Seitan (2x)
- Chinesisches Gemüse mit Hähnchen (1x)
- Spinat mit Falafel (1x)
Zusätzlich habe ich noch 3 Mal Hähnchen zur "freien Verfügung", vier rohe Eier für 2 Mal Rührei (das mache ich allerdings frisch), hartgekochte Eier fürs Brot sowie Äpfel, Bananen, Möhren und kleine Tomaten als Snacks.


Die Falafel sind ein fertiger Mix aus dem Biomarkt von Davert, den man nur anmischen und anbraten muss.
Das chinesische Gemüse ist von Aldi und die Schwarzwurzeln sind aus dem Glas. ;) Es muss ja einfach bleiben. Die Seitan-Taler habe ich auch aus dem Biomarkt von Sojade und ich habe schon mal probiert und kann sie nur empfehlen.
Den Gurkensalat habe ich nach diesem Rezept von Chefkoch gemacht und habe dabei nur das Öl gegen etwas weniger Olivenöl ausgetauscht.
Der Spinat ist auch aus der Tiefkühltruhe und wurde nur etwas gewürzt.
Das Hähnchen habe ich im Dampfgarer gegart und für die chinesische Pfanne nochmal kurz in Sesamöl angebraten.

Alles keine Meisterwerke, aber lecker und abwechslungsreich genug, damit ich jeden Tag Lust auf mein Essen habe.

Ich wünsch euch eine gute Woche!

Helly

Mittwoch, 17. September 2014

Meine Favoriten #mealprep

Hallo Sportsfreunde und Listenschreiber,

nachdem ich euch am Montag schon meine Tipps zum zeitsparenden Vorkochen gegeben habe, zeige ich heute meine persönlichen Lieblinge. Ich habe die Lebensmittel grob nach Makronährstoffen aufgeteilt, um zu gewährleisten, dass ich genügend Eiweiß zu mir nehmen. Mein Ziel ist es nämlich, zu jeder Hauptmahlzeit (und am besten auch als Snack) Proteine zu essen.

Kohlenhydrate und Gemüse:

 

Unter Tiefkühlmischungen verstehe ich die mexikanischen, italienischen, californischen und asiatischen Gemüsepfannen von Aldi Süd oder Lidl. Mir persönlich schmecken die sehr gut.
Mein Lieblingsgemüse ist Paprika und Zucchini - Möhren und Auberginen dürfen aber eigentlich auch nie fehlen. Zusätzlich lasse ich mich immer von dem Angebot im Supermarkt inspirieren, sodass ich auch manchmal Pastinaken, Blumenkohl, Lauch, Kohlrabi, Sellerie und Schwarzwurzeln kaufe. Im Prinzip mag ich jede Gemüsesorte - sogar Rosenkohl. ;)

An Obst habe ich IMMER Bananen und Äpfel (Pink Lady) zuhause.


Protein (und teilweise Fett):

 

Um genügend Proteine zu mir zu nehmen, versuche ich sowohl pflanzliche als auch tierische Eiweißquellen zu nutzen. Am liebsten mag ich Hähnchenfleisch und Hülsenfrüchte. Aber auch Tofu (Mandel-Nuss-Tofu von Alnatura!) esse ich gerne.
An Milchprodukten habe ich immer Milch (frisch, Bio, 1,5% Fett) Joghurt (Bio, 3,8% Fett), Magerquark (Bio) und/oder griechischen Joghurt da. Ich habe mal gelesen, dass die Nährstoffe von Milchprodukten in Bioprodukten und bei Milch in frischer Milch in größerer Menge noch erhalten sind und da das Angebot bei Aldi Süd so gut ist, kaufe ich meistens dort ein. Feta und Mozzarella kaufe ich auch regelmäßg.
Meine Lieblingsnüsse sind Mandeln und Cashews. Aber auch Erdnussmus habe ich zum Kochen/Backen zuhause, weil es das günstigste ist.
Und Eier! Eier esse ich fast jeden Tag. Seit ein paar Monaten am liebsten hartgekocht auf meinem Frühstücksbrot. Aber auch in fast jede herzhafte Mahlzeit kann man ein verquirltes Ei oder ein Eiweiß geben, um den Proteingehalt zu erhöhen. Daher habe ich immer gekochte und ungekochte Eier zuhause.


Rezeptideen:



Auf dieser Liste notiere ich mir alle Ideen, die mir spontan in den Kopf kommen oder auf die ich Appetit habe. Wenn ich dann mal nicht weiß, was ich kochen soll, lasse ich mich von mir selbst inspirieren.
Ich habe noch eine separate Liste mit Backideen und sammle interessante Rezepte in einem Ordner (der mittlerweile RIESIG ist). 

Und jetzt sagt mir, was ihr am liebsten vorkocht!

Helly

PS: Meinen süßen Blog habe ich übrigens bei HEMA gekauft.

Freitag, 5. September 2014

Good food friday

Hallo Sportsfreunde,

heute zeige ich euch wieder mal ein paar Essens-Impressionen. Der "Good food friday" wurde durch den Blog Siebenbergen (früher No Games just Sports) ins Leben gerufen und dient dazu, dem guten Essen der vergangenen Woche einen eigenen Blogeintrag zu widmen.

Wie ihr seht, benutze ich viel verschiedenes Gemüse, gerne auch mal Tiefkühlgemüse und koche es dann in größeren Mengen als Curry vor und esse mehrere Tage davon oder friere es für später ein. Außerdem esse ich gerne mal ein gutes Brot (Schwarzbrot oder Roggenbrötchen) mit Ei. Letzte Woche habe ich außerdem mal wieder meine leckere Paleo-Quiche gebacken, deren Rezept ich mal bloggen könnte.

Habt ein schönes Wochenende!
Helly

Nach dem Sport: Asiatisches Gemüse, Hummus, Quinoa
 
Muss auch manchmal sein: Pizza Margarita mit extra Feta.
Die La Margherita von Dr. Oetker hat übrigens nicht so viele Kalorien und kann super "gepimpt" werden!

Zucchiniquiche-Reste und Käsechips (Reibekäse in Häufchenform in den Backofen und gut würzen).

Gelbes Gemüsecurry 
 
Gemüsecurry #2

Broootzeit!


Und wieder Brot, diesmal mit Gemüse und Dips und getrockneten Tomaten.

Dienstag, 2. September 2014

Neuer Trainingsplan nach Sportpause (Teil II)

Liebe Sportsfreunde,

gestern habe ich euch erzählt, wieso ich einen neuen Trainingsplan mache und wie er grob aufgebaut ist. Heute möchte ich die konkreten Übungen zeigen, die ich mache. 

Nochmal zur Erinnerung: Ich mache alle Übungen einmal durch und mache sie dann eine zweite Runde (Woche 1+2) bzw. noch ein drittes Mal (Woche 3+4).
Die ersten beiden Wochen habe ich schon hinter mir und habe es meistens so gemacht: 10 Minuten Cardio, Kraftrunde 1, 10 Minuten Cardio, Kraftrunde 2, 10-20 Minuten Cardio. Das dauert zwar alles seine Zeit, aber wenn man nur drei mal die Woche ins Fitnessstudio geht, soll es sich doch auch lohnen. ;) Die Tage, an denen ich nur Cardio mache, trainiere ich im Freien (auch bei Regen, das ist keine Ausrede!). 
Da die dritte und vierte Woche noch eine weitere Runde Krafttraining beinhaltet, mache ich zwischendrin keine Cardio-Pausen. 

Die Übungen sind auf Englisch, weil mir die englischen Begriffe geläufiger sind. Falls ihr einige der Übungen nicht kennt, dürft ihr sie gerne googeln oder hier oder hier nachschauen.

Program A (Legs, Back, Abs)

Legs with heavy weight (12-20kg):
Stiff-legged deadlifts (15x)
Lunges (15x each leg)
Step-ups (15x each leg)
Calve raises (20x)

Legs with light weight (2kg):
Side-lying leg raises (15x each side)
Side-lying leg raises to front (15x each side)

Back:
Lying shoulder press with abs (20x)
Rowing with dumbbells (10x together, 20x single)
Back machine (10x)
T-Row (10x)

Abs:
Reverse lunge with twist & pull (15x each side)
Toe touches straight leg (20x each side)
Russian twist (20x)
Plank and side plank (30 sec. each)

Program B (Butt, Arms, Abs):

Butt:
Sumo squat with weight (15x)
Kettlebell swing (15x)
Donkey kicks (15x each leg)
Rainbow kicks (15x each leg)
Fire hydrants (15x each leg)
Bridges with weight (15x)

Arms:
Triceps dips (10x)
Shoulder press (10x)
Static lunge biceps curls (10x)
Lying butterfly with abs (20x)
Lying overhead (20x)
Standing dumbbell upright row (10x)

Abs:
Side-angle bent row (15x each side)
Walking planks (10x)
Plank with dumbbell row (15x each arm)

Benötigtes Equipment:
- Step
- Langhantel
- Kurzhanteln
- Theraband
- Matte

Eine Runde von jedem Programm dauert ca. 20-25 Minuten, je nachdem wie schnell man das Equipment zur Verfügung hat und wie lange man Pausen macht. Ich mache aber keine bewussten Pausen, sondern ruhe mich quasi nur in der Zeit aus, in der ich von der einen zur anderen Übung wechsle.

Ich bin gespannt, wie die nächsten und letzten zwei Wochen werden und welches Fazit ich danach ziehe. Ich vermute nämlich jetzt schon, dass man mit einer gewissen Regelmäßigkeit und einem konkreten Plan doch bessere Ergebnisse erzielt als wenn man einfach drauf los sportelt, so wie ich es bisher gemacht habe. Auch wenn die Zeit, die ich mit Sport verbringe, gleich ist. Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

Bleibt sauber!
Helly

Freitag, 1. August 2014

Der gefährliche Fitnesswahn auf Instagram

Ich möchte heute mal über etwas schreiben, was mir am Herzen liegt und mich schon seit Monaten beschäftigt. Dem Fitnesswahn auf Instagram.
Ich nehme an, dass die meisten meiner Leser wissen, wovon ich spreche. Wenn nicht, gebt man die Hashtags #fitness #fitspo #fitfam #fitgirls #eatclean usw. bei Instagram ein und schaut euch die Fotos an. 
Es handelt sich hierbei um Hashtags, die unter Fotos benutzt werden, die einen besonders fitness- und gesundheitsorientierten Lebensstil zeigen. Es werden besonders schön angerichtete gesunde Mahlzeiten, angespannten Muskeln oder Fitnessstudio-Selfies getaggt.
Es gibt einige Accounts, die als Paradebeispiel für den folgenden Text dienen würden, aber ich möchte hier niemanden an den Pranger stellen, denn im Endeffekt weiß ich nicht, welcher Mensch sich hinter diesen Accounts verbirgt. Deswegen möchte ich darüber schreiben, wie die Präsentation dieser Menschen (auf mich) wirkt und mir nicht anmaßen zu beschreiben, wer diese Menschen tatsächlich sind.

Ich kann nicht genau sagen, seit wann es die ganzen Fit-Instagram Accounts gibt, aber das erste Mal ist mir im Frühjahr/Sommer 2013 aufgefallen, dass das alles in eine falsche Richtung geht. Der ausschlaggebende Grund für mich, dieses Phänomen als Trend zu bezeichnen, ist, dass immer mehr Instagramnutzer sich dem Sport und der gesunden Ernährung gewidmet haben, die es vorher überhaupt nicht thematisiert haben. Menschen, die immer mit ihrer Lebensweise zufrieden zu sein schienen, fingen auf einmal an von 0 auf 100 5 Mal die Woche Sport zu machen und alle Kohlenhydrate aus ihrer Ernährung zu streichen. 
Sich mit seiner Gesundheit und seinem Körper zu beschäftigen ist per se keine schlechte Angewohnheit, allerdings kann sich die Beschäftigung mit diesen Dingen auch negativ auf den Rest des alltäglichen Lebens auswirken und zwanghaft werden. Man verliert schneller das Gefühl dafür, was "normal" ist, als man denkt.

Das Problem sehe ich vor allem darin, dass auf jedem Account immer nur Ausschnitte eines Lebens gezeigt werden und somit ein ganzes Bild im Kopf der Anderen entsteht, das nicht der Realität entspricht. Das kann negative Auswirkungen auf die Psyche der teilweise noch sehr jungen Nutzer haben.
Es gab Zeiten, da habe ich mich durch meine Instagram-Timeline gescrollt und nur Salate, Proteinshakes, Chiapuddings oder Haferflocken gesehen. Oder Fotos von weiblichen Sixpacks. Diese kleinen Schnippsel aus dem Leben anderer kreieren im Kopf ein großes Ganzes, was als Realität wahrgenommen wird. Irgendwann glaubt man wirklich, dass es Menschen gibt, die morgens mit einem Lächeln aufstehen, sich nur von Pflanzen ernähren, jeden Tag 1-2 Stunden Sport machen, abends mit einem Sixpack ins Bett gehen und das jeden Tag ohne jegliche Problem wiederholen. Doch so ist das nicht. Jeder hat seine Schwachstelle, doch für Schwachstellen ist kein Platz auf Instagram.
Instagram hat sich gerade in Bezug auf die Ästhetik der Bilder stark verändert. Während früher eher ein paar qualitiativ schlechte Schnappschüsse hochgeladen wurden, werden jetzt teilweise Fotos benutzt, die eigentlich mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera gemacht wurden. 50 Fotos werden probeweise gemacht und nur eins davon wird hochgeladen. Es gibt Posen, in denen die Beine und der Bauch besonders schlank aussehen, zusätzlich zu den Filtern, die die Haare voller und die Haut glatter wirken lassen. Es ist nichts so spontan wie es aussieht.
Natürlich umgibt man sich lieber mit glücklichen, attraktiven und freundlichen Menschen als mit Nörglern, die einen runterziehen. Die Gefahr ist aber, dass man vergisst, dass man das falsche Bild irgendwann auf sich anwendet. Und ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sich mal eine Pizza gönnt oder eine Woche überhaupt keine Lust aufs Training hat. Man darf sich nicht mit Anderen messen, vor allem nicht mit denen, die man nicht richtig kennt (auch wenn man jeden Tag 5 Bilder von ihnen sieht, kennt man sie nicht!). Man sollte sich selbst als eigenen Maßstab haben.

Gesundheitlich gefährlich wird es auch dann, wenn bestimmte Ernährungspläne oder Nährstoffergänzungen angepriesen werden, die auf keiner ärztlich fundierten Grundlage basieren. Oder Essensportionen als optimal anerkannt werden, von denen nicht mal Kleinkinder satt werden können.

In letzter Zeit sind viele dieser sogenannten Fitgirls zu richtigen Stars mutiert. Einige Mädels haben +/-50.000 Follower und sind noch nicht mal volljährig. Sie werden von vielen Followern verehrt, als hätten sie höchstpersönlich das Rad neu erfunden und alles, was sie tun, wird positiv kommentiert und gleich nachgeahmt. Unabhängig davon, ob es zum eigenen Lebensstil/Körper passt oder nicht.
Genauso wie viele Blogger oder YouTuber, werden diese Fitgirls von Unternehmen gesponsort, um deren Fitnessprodukte und Sportkleidung zu vermarkten. Allein diese Tatsache zeigt in meinen Augen, dass schon Außenstehende erkannt haben, dass es hier nicht mehr um das nette Mädchen von Nebenan geht, das leidenschaftlich ihre eigenen Tipps teilt, sondern um eine Plattform zur Produktplatzierung. Und wir wissen alle, dass gerade die Produkte, die beworben werden, nicht die essentiell wichtigen Dinge im leben abbilden (oder gibt es Werbung für Freundschaft, Hilfsbereitschaft usw.?).

Ich könnte noch viele, viele weitere Zeilen schreiben, aber ich würde mich nur wiederholen. Ich möchte einfach darauf aufmerksam machen, dass diese Ausschnitte auf Instagram niciht als gesellschaftliches Ideal angesehen werden sollten.
Wenn Sport und gesunde Ernährung irgendwann etwas mit Schuldgefühlen und Bestrafung oder Belohnung zu tun hat, ist die Grenze überschritten und man ist auf dem besten Weg in eine Essstörung. Dabei sollte man nicht vergessen, dass es neben der "klassischen" Bulimie und Magersucht auch viele andere Formen gibt, die nicht so bekannt sind und dennoch einer Behandlung bedürfen.

Bitte passt auf euch auf!

Freitag, 21. März 2014

Riegel ohne künstliche Zusatzstoffe: nakd Riegel & Raw Bite

Ich habe das Gefühl, dass die Gesundheitswelle so langsam von den USA und England zu uns nach Deutschland rübergeschwappt ist. Das merkt man nicht nur daran, dass #healthy #fitspo usw. in aller Munde bzw. unter allen Instagram-Fotos ist (dazu vielleicht mal an anderer Stelle..), sondern auch daran, dass sich Unternehmen daran anpassen und ihre Produkte für den deutschen Markt produzieren.
Als ich Anfang 2012 in London war, habe ich dort die nakd Riegel gegessen. Snacks aus rein natürlichen Zutaten, größtenteils aus Obst und Nüssen. Als vor Kurzem eine liebe Twitter-Bekanntschaft in London war, hat sie mir ein paar der Riegel mitgebracht, da man diese nur online und teurer in Deutschland kaufen kann. (Danke nochmal! :))
Im Folgenden stelle ich euch die nakd Riegel und etwas besser verfügbaren Raw Bites vor:





nakd Riegel
Preis: Gezahlt habe ich für die Packungen £2.39 gekostet und für die Einzelriegel £0.79 (im Wholefoods Market). In Deutschland gibt es sie online in diversen Onlineshops wie z.B. www.alles-vegetarisch.de für 1,09 EUR. Ein Riegel wiegt 35g.
Zutaten: Die Zutaten sind, wie ihr oben seht, groß und deutlich auf der Verpackung abgedruckt und sind wirklich rein natürlich. Ein großer Pluspunkt ist außerdem, dass die Riegel gluten- und laktosefrei sind und sich damit auch für Allergiker eignen.
Geschmack: Geschmacklich finde ich die Riegel toll! Da Datteln ein häufiger und großer Bestandteil der Riegel sind, sollte man diese mögen. Sie liefern nicht nur eine natürliche Süße, sondern auch die weiche, leicht saftige Konsistenz der Riegel - ich würde sie daher auch nicht als Müsliriegel bezeichnen, da sie keine vergleichbaren Inhaltsstoffe haben oder sich von der Konsistenz her ähneln.  



Raw Bite
Die Riegel von Raw Bite sind leichter erhältlich, z.B. in Alnatura Märkten oder im Biomarkt sowie online.
Preis: 1,89 EUR für 50g.
Zutaten: Ebenfalls nur natürliche Zutaten, ebenfalls gluten- und laktosefrei.
Geschmack: Sehr lecker! In meinen Augen unterscheiden sich die beiden Marken da nicht groß, der Unterschied liegt vor allem im Preis und der Verfügbarkeit. Ein Raw Bite hat aufgrund der Größe natürlich auch mehr Kalorien, allerdings muss man da auf die einzelnen Sorten achten, da sich diese in der Energiedichte natürlich unterscheiden.

Insgesamt finde ich beide Riegel super lecker und ideal als gesunden Snack zwischendurch, der im größten Notfall auch mal den Hunger ein bisschen eindemmt.

Raw Bites und nakd Riegel selber machen:
Wem das alles zu teuer ist und wer eine gute Küchenmaschine besitzt, kann die Riegel auch selber machen. Ich habe das in Form von Kugeln auch schon öfter gemacht.
Gute Rezepte findet ihr z.B. bei www.chocolatecoveredkatie.com oder wenn ihr "raw gluten free vegan bar recipe" googelt. ;)
Mein "Rezept" sieht folgendermaßen aus: Im Grunde könnt ihr einfach alles, was ihr mögt, zusammen in den Mixer packen. Die Grundlage bilden in Wasser eingeweichte Datteln (1 Tasse) (am besten Medjool - die von Aldi tun es aber auch) und 1 Tasse eurer Lieblingsnüsse. Diese werden in der Küchenmaschine zu einer matschigen Textur gemischt. Und nun könnt ihr hinzugeben, was ihr mögt: Zuckerfreies Kakaopulver, Kokosrapeln, Zimt, Vanille, weitere Trockenfrüchte oder Schokodrops. Die Masse formt ihr dann einfach zu kleinen Kugeln oder Riegeln und lagert sie im Kühlschrank. Guten Appetit!