Sonntag, 15. Januar 2012

Meine Ernährung

Vorneweg: Ich bin kein Profi, weder was Ernährung, noch was das Kochen betrifft, aber ich interessiere mich dafür und lerne jeden Tag Dinge dazu.
Aufgrund meines bisherigen Wissens, habe ich meine Ernährung so umgestellt, dass sie in meinen Augen gesund und gut für meinen Körper ist.

Wie bereits beschrieben, ernähre ich mich nach den Regeln von Weight Watchers. Meine Freundin Denise hat in einem Post kurz beschrieben, wie viele Punkte man zu sich nehmen darf und wie die Punkte von Lebensmitteln berechnet werden. Auch sie hat mit Weight Watchers großartige Erfolge erzielt.

Genau wie Denise habe ich das alte System von Weight Watchers benutzt. Auf eigene Faust übrigens, ohne Anmeldung. Die Punkte werden durch Kalorienanzahl und Fettgehalt des Lebensmittels berechnet. Meine Ernährungsumstellung besteht also vor allem darin, meine Kalorien- und Fettaufnahme einzuschränken. Ein weiterer wichtiger Faktor, den man beachten sollte, ist der Zuckerwert von Gerichten.
Bei Lightprodukten sind Kalorien und Fett zwar oftmals niedriger, dafür ist aber mehr Zucker drin. Mit dem alten Weight Watchers Prinzip findet dieser Zucker keine Beachtung. Daher habe ich zusätzlich auf den Zuckergehalt von Lebensmitteln geachtet, indem ich den "zusätzlichen" Zucker von meinem Ernährungsplan gestrichen habe. Kein Zucker im Kaffee, keiner im Tee und auch nicht in Joghurt oder anderen Speisen.
Ganz auf Zucker zu verzichten, ist in meinen Augen nicht sinnvoll. Zum Einen führt das schnell zu Hungerattacken und zum Anderen ist diese Einschränkung über Kurz oder Lang nicht einzuhalten. 
Daher berechne ich den Punktewert meiner Lebensmittel weiterhin mit der Kalorien-Fett-Formel.

Ansonsten esse ich sehr viel Gemüse. Was ich idealerweise immer zuhause habe sind Paprika, Möhren, Zucchini und Zwiebeln. Ansonsten esse ich auch gerne Brokkoli, Auberginen, Champignons, Pfifferlinge, Kohlrabi, Blumenkohl oder Kürbis. Je nachdem, was der Supermarkt hergibt.
Ich esse quasi zwei Mal am Tag warm, weil ich besser warm kalorienarm mit Gemüse kochen kann als kalt.  Nach meiner Zubereitung haben Kartoffeln mit Gemüse hat weniger Kalorien als zwei Brote mit Käse. Und von ersterem wird man viel satter! Deswegen koche ich zwei Mal warm. Da ich zur Zeit in einem Praktikum bin, koche ich abends immer mehr und nehme mir etwas mit auf die Arbeit. Das spart Geld und Kalorien. ;-)
Edit: Auch wichtig: Passierte/gehackte Tomaten aus der Dose im Haus haben. Optimal für Saucen!

Kaki

 Als Nachtisch habe ich immer punktefreies Obst zur Hand - egal, ob unterwegs oder auf der Arbeit. Meistens einen Apfel oder eine Kaki, manchmal auch eine Birne oder Mandarinen. Bananen mag und vertrage ich leider nicht, die haben aber auch WW-Punkte.

Vollkorn-Spaghetti von Aldi Süd

 An Kohlenhydraten esse ich nur Vollkornprodukte, da diese länger satt machen (sollen). Ich esse liebend gerne Vollkornnudeln, Vollkornbrot, aber auch Kartoffeln, Reis und seit neuestem Couscous.

Belight Frischkäse von Aldi Süd

An Milchprodukten nehme ich regelmäßig 1,5%ige Milch zu mir. Außerdem esse ich gerne Fruchtjoghurt mit Obst oder gelegentlich auch Pudding, falls ich mal etwas Süßes brauche. Empfehlen kann ich da die Produkte von Optiwell und Alpro Soja, da diese kalorienmäßig noch vertretbar sind und dazu auch noch richtig gut schmecken. Um Saucen herzustellen oder als Butterersatz, esse ich eigentlich täglich Light Frischkäse. Ich werde noch ein paar Rezepte dazu online stellen.

Belight Schinkenwürfel von Aldi Süd

 Fleisch esse ich nicht täglich, auch wenn ich es gerne esse. Meistens habe ich im Tiefkühlfach kleine Portionen Hähnchenfleisch eingefroren, die ich dann auftauen kann, wenn ich sie brauche. Ansonsten ist auch mageres Schweinefleisch ganz lecker. Als Tipp: Besonders lecker und gleichzeitig fettarm sind der Kochschinken und die mageren Schinkenwürfel von Aldi Süd.
Fisch esse ich eher selten.

Was ich ansonsten noch sehr wichtig finde zu erwähnen, ist, dass ich immer mit Mineralwasser statt Öl koche. Damit spare ich mir eine Menge Fett. Klar, wenn man gesundes Öl nimmt, kann das in gewissen Mengen auch gut für den Körper sein, aber um abzunehmen ist dies erstmal ein guter Tipp.
Ich besitze ein Buch "Einführung in die Ernährungswissenschaften", das mir das Thema essenzielle Fette sicher noch näher bringen wird, allerdings habe ich mich damit noch nicht auseinander gesetzt. Ich lasse mich aber gerne von euch belehren, wenn ihr da über Fachwissen verfügt.

Ein typischer Tag sieht bei mir so aus:
Morgens esse ich meistens zwei Brote mit Frischkäse und Gurken/Tomaten oder fettarmer Wurst, wie z.B. Kochschinken. Dazu trinke ich schwarzen Kaffee und manchmal Tee und esse meist etwas Obst, z.B. einen Apfel.
Mittags (gegen 13 Uhr) esse ich Kartoffeln/Nudeln etc. mit Gemüse. Als Nachtisch wieder Obst.
Nachmittags esse ich meistens noch mal einen Apfel, da ich erst gegen 19 Uhr zum Abendessen komme und mir die Zeit dazwischen zu lang ist.
Abends gibt es dann meistens Gemüse mit Käse oder Fleisch. Auf jeden Fall eine eiweißhaltige Beilage. Abends brauche ich auch immer noch einen kleinen Nachtisch. Meistens heb ich mir dafür noch ein paar Punkte auf und esse dann einen Pudding oder Joghurt, manchmal aber auch einfach das, was wir im Haus haben. (Ich lebe noch bei meinen Eltern, habe aber eine eigene Küche, in der ich meinen eigenen kleinen Haushalt führen kann)

Das soll es erstmal gewesen sein. Ich denke, dass ihr so einen guten Einblick über die Bestandteile meiner Ernährung bekommen habt.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Organising things for my trip to London

Ein Auslandsaufenthalt bringt ziemlich viel organisatorischen Stress mit sich. Zum Glück organisiere ich ja gerne. ;-)

To do:
  • Kreditkarte beantragen, mit der ich kostenlos Geld abheben kann (DKB)
  • Flug buchen
  • Arzt "Kontroll"-Termine machen
  • Informieren über Prepaid-Handykarte mit Internetflat
  • Daten von meinem Laptop auf mein Netbook ziehen
  • Wichtige Unterlagen kopieren und selbst per E-Mail zusenden (toller Tipp von Practigo. So kann man seine Dokumente sogar von einem Internetcafé aus abrufen, wenn man sie verloren hat)
  • Fitnessstudios anfragen (ich möchte gerne für die Zeit in London in ein Fitnessstudio gehen. Möchte schon mal nachfragen, ob es irgendwelche Möglichkeiten für Kurzzeit-Verträge gibt)
  • Handyvertrag pausieren (lohnt sich für mich nicht, da die Umstellung zur Pause fast so viel kostet, wie wenn ich die Grundgebühr einfach weiter bezahle)
  • Termin beim Friseur meines Vertrauens
  • Englisch-Test zur Einstufung in der Sprachschule
Seit ich den Flug gebucht habe, ist es offiziell: Ich darf nur 23kg mit nach London nehmen. Oh mein Gott... 

    Mittwoch, 11. Januar 2012

    Persönliches: Ernährungsumstellung

    Dieses Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen. Da ich mir vorstellen könnte, dass sich viele junge Frauen gerne mehr mit dem Thema auseinander setzen möchten, möchte ich hier meine persönliche Entwicklung niederschreiben.


    Seit Mai 2011 habe ich nun meine Ernährung umstellt und fühle mich besser denn je. Insgesamt habe ich von Mai bis November ca. 8kg abgenommen. Seitdem halte ich mein Gewicht, mit kleinen Ausnahmen wie Urlaub oder Weihnachten. Da ich aber mittlerweile weiß, was für meinen Körper gut ist und was nicht, komme ich schnell wieder in den gesunden Rhythmus zurück.

    Mit der Hilfe von Weight Watchers habe ich es geschafft, meine Ernährung umzustellen. Wie wahrscheinlich allgemein bekannt ist, darf man bei Weight Watchers alles essen, Hauptsache es passt in den Punktebetrag, den man täglich zu Verfügung hat.
    Ich habe diese Umstellung quasi weiterentwickelt und mir Gedanken darüber gemacht, was ich eigentlich esse und warum dieses und jenes so viele Punkte hat. So habe ich nicht nur Punkte gezählt, sondern auch versucht, Rezepte zu kreieren, die lecker und punktearm zur gleichen Zeit sind.
    Denn was bringt es mir, wenn ich täglich eine Pizza essen kann, weil es punktemäßig hinhaut, sonst aber hungern muss?

    Ich hatte von Anfang an Angst vor dem Jojo-Effekt, der sich einstellt, wenn man für kurze Zeit seinen Energiehaushalt auf einem niedrigen Niveau hält. Daher war eine Ernährungsumstellung für mich der einzige richtige Weg. Ich bin nämlich immer noch ein Genussmensch, wenn auch ein anderer als früher.

    Ich möchte anschließend eine kurze To Do-Liste veröffentlichen, damit ihr wisst, was ich noch erwarten wird:

    • Detaillierte Erklärung wie ich mich ernähre
    • Ernährungspläne
    • Rezepte für Saucen
    • Rezept für Couscous
    • Meine Meinung zum Thema Sport
    • Punktearme Snack
    • Tipps für den Anfang einer Ernährungsumstellung

    Wenn Ihr noch Ideen und Fragen habt, immer her damit!
    Ich freue mich darauf mich mit euch auszutauschen!

    Dienstag, 10. Januar 2012

    News


    Hallo liebe Blogsleser,
    ab morgen gibt es eine neue Rubrik, die sich Ernährung nennt.
    Ich habe mich im letzten Jahr aufgrund einer Ernährungsumstellung sehr viel mit diesem Thema beschäftigt und freue mich darauf, euch meine Tipps und Rezepte mitzuteilen.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr ab morgen dann fleißig mitdiskutiert! :-)

    Why London?

    Dies ist der erste Post über meinen zukünftigen Aufenthalt in London.

    Um  ganz sanft einzusteigen, erkläre ich erst einmal, was ich überhaupt dort mache.

    Vom 05.02.12 bis zum 14.04.12 werde ich in London sein. Zuerst mache ich dort einen 2-wöchigen Sprachkurs und dann ein 8-wöchiges Praktikum in einer news agency.
    Ich werde die gesamte Zeit über bei einer Gastfamilie wohnen.

    Das Praktikum habe ich mir durch die Praktikumsvermittlung Practigo vermitteln lassen. Das ist natürlich nicht ganz günstig, da man das Praktikum unbezahlt macht und zusätzlich auch noch für die Vermittlung und die Gastfamilie zahlen muss, aber ich verspreche mir davon eine gewisse Sicherheit. Wenn mir das Praktikum oder die Gastfamilie nicht gefallen, habe ich vor Ort einen Ansprechpartner, der mir helfen kann.
    Ob ich mit Gastfamilie und Praktikumsstelle zufrieden bin, kann ich natürlich noch nicht beurteilen, aber bisher hört sich alles ganz gut an und ich freue mich sehr auf die Zeit in London!

    Das Praktikum mache ich nicht im Rahmen meines Studiums, weil ich dieses nun erfolgreich beendet habe. Ich bin noch bis Ende März eingeschriebene Studentin, musste dieses Semester im Oktober aber nur noch meine Bachelorarbeit abgeben und habe keine Kurse mehr besucht. Dass ich noch eingeschrieben bin, hat allerdings viele Vorteile. Wer Student ist oder war, weiß wovon ich rede. ;-)

    Ich habe mich während meinem letzten Jahr im Bachelor dazu entschieden, nach dem Bachelor erst einmal eine Pause einzulegen, um praktische Erfahrungen in meinem zukünftigen Berufsfeld zu sammeln. Gerade im Medienbereich gibt es unendlich viele Möglichkeiten und da ich mir noch nicht sicher bin, wo ich später mal hin möchte, halte ich eine Pause mit unterschiedlichen Praktika für den besten Weg das rauszufinden.
    Seit November mache ich bereits ein Praktikum und mache dann anschließend in London ein weiteres. Danach habe ich dann noch mal ein paar Monate, um ein weiteres Praktikum zu machen, bevor ich im Oktober 2012 mein Masterstudium aufnehmen werde.
    Hoffentlich weiß ich bis dahin, was ich will. ;-)
    Ich bin jedenfalls froh, dass ich in diesem Jahr die Zeit habe, zu tun, was ich will. Deswegen nutze ich auch die Chance und gehe nach London. Ein großes Dankeschön an meine Eltern, die mir das ermöglichen!

    Wie ist das bei euch? Wart ihr schon mal für ein Praktikum im Ausland oder habt euer Studium für eine praktische Phase unterbrochen?

    Sonntag, 8. Januar 2012

    Ergebnisse der Umfrage

    In meiner Bachelorarbeit zum Thema "Darstellung von Beautyblogs und Untersuchung von deren Wirksamkeit" habe ich mich mit der Frage beschäftigt, was das Genre Beautyblogs ausmacht und welchen Mehrwert sie gegenüber anderen Empfehlungsplattformen wie ciao.de haben. Des Weiteren habe ich untersucht, welche Wirkung sie auf die Leserschaft haben.
    Mein Forschungsinteresse galt insbesondere der Zielgruppe von Beautyblogs, den Eigenschaften der Blogs, die für die Zielgruppe wichtig sind und wie sich das Lesen auf die Kaufeinstellung auswirkt.

    "Aus dem Forschungsinteresse lassen sich folgende Untersuchungshypothesen ableiten, die durch den Fragebogen geprüft werden sollen.  
    Zu 1. und 2. Die Leser sind größtenteils volljährig und weiblich, haben viel Zeit für das Internet (beispielsweise als Schüler oder Studenten).   
    Zu 3. Es wird viel Wert auf Ehrlichkeit der Autoren gelegt, da man sich auf deren korrekte Einschätzung bei den Rezensionen verlassen möchte. 
    Zu 4. Das Lesen von Beautyblogs führt auf der einen Seite dazu, gezielter zu kaufen, auf der anderen Seite auch dazu, dass man mehr kaufen möchte, weil man mehr ausprobieren möchte. 
    Zu 4. Die Leser, die High-End-Kosmetik kaufen, geben durch das Lesen von Beautyblogs noch mehr Geld für Kosmetik aus. 
    Zu 5. Wenn ein Leser keine guten Erfahrungen mit einem empfohlenen Blog gemacht hat, wird daraus die Konsequenz gezogen, dass der Blog nicht mehr gelesen wird."

    Die Ergebnisse können hier abgerufen werden. Ich bitte darum, die Ergebnisse nicht ohne mein Einverständnis zu veröffentlichen oder weiter zu verbreiten. Dieser Blogbeitrag kann allerdings gerne verlinkt werden.

    Im Anschluss an die Ergebnisse, habe ich in meiner Arbeit eine Handlungsempfehlung für Unternehmen gegeben, die an der Zusammenarbeit mit Beautyblogs interessiert sind.


    Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, meinen Fragebogen zu verbreiten oder ihn ausgefüllt haben!

    London, here I come

    Hallo liebe Blogleser,

    auf meinem Blog wird sich in Zukunft einiges ändern. Ich werde ihn in ein digitales Reisetagebuch umgestalten, da ich ab Februar für 10 Wochen nach London reise, um dort ein Praktikum zu absolvieren.
    Ich möchte meine Erlebnisse dort festhalten und alle Interessierten auf dem Laufenden halten.

    Als Info für alle, die meinem Blog aufgrund der Beautyblog-Umfrage für meine Bachelorarbeit folgen:
    Die Ergebnisse werde ich bald veröffentlichen. Leider hat es länger gedauert als gedacht, weil ich meine Note erst letzte Woche bekommen habe.
    Aber nun bin ich offiziell Bachelor of Arts!
    Ich danke euch allen noch einmal für eure tolle Unterstützung!

    Viele Grüße,

    Helly