Freitag, 5. September 2014

Good food friday

Hallo Sportsfreunde,

heute zeige ich euch wieder mal ein paar Essens-Impressionen. Der "Good food friday" wurde durch den Blog Siebenbergen (früher No Games just Sports) ins Leben gerufen und dient dazu, dem guten Essen der vergangenen Woche einen eigenen Blogeintrag zu widmen.

Wie ihr seht, benutze ich viel verschiedenes Gemüse, gerne auch mal Tiefkühlgemüse und koche es dann in größeren Mengen als Curry vor und esse mehrere Tage davon oder friere es für später ein. Außerdem esse ich gerne mal ein gutes Brot (Schwarzbrot oder Roggenbrötchen) mit Ei. Letzte Woche habe ich außerdem mal wieder meine leckere Paleo-Quiche gebacken, deren Rezept ich mal bloggen könnte.

Habt ein schönes Wochenende!
Helly

Nach dem Sport: Asiatisches Gemüse, Hummus, Quinoa
 
Muss auch manchmal sein: Pizza Margarita mit extra Feta.
Die La Margherita von Dr. Oetker hat übrigens nicht so viele Kalorien und kann super "gepimpt" werden!

Zucchiniquiche-Reste und Käsechips (Reibekäse in Häufchenform in den Backofen und gut würzen).

Gelbes Gemüsecurry 
 
Gemüsecurry #2

Broootzeit!


Und wieder Brot, diesmal mit Gemüse und Dips und getrockneten Tomaten.

Dienstag, 2. September 2014

Neuer Trainingsplan nach Sportpause (Teil II)

Liebe Sportsfreunde,

gestern habe ich euch erzählt, wieso ich einen neuen Trainingsplan mache und wie er grob aufgebaut ist. Heute möchte ich die konkreten Übungen zeigen, die ich mache. 

Nochmal zur Erinnerung: Ich mache alle Übungen einmal durch und mache sie dann eine zweite Runde (Woche 1+2) bzw. noch ein drittes Mal (Woche 3+4).
Die ersten beiden Wochen habe ich schon hinter mir und habe es meistens so gemacht: 10 Minuten Cardio, Kraftrunde 1, 10 Minuten Cardio, Kraftrunde 2, 10-20 Minuten Cardio. Das dauert zwar alles seine Zeit, aber wenn man nur drei mal die Woche ins Fitnessstudio geht, soll es sich doch auch lohnen. ;) Die Tage, an denen ich nur Cardio mache, trainiere ich im Freien (auch bei Regen, das ist keine Ausrede!). 
Da die dritte und vierte Woche noch eine weitere Runde Krafttraining beinhaltet, mache ich zwischendrin keine Cardio-Pausen. 

Die Übungen sind auf Englisch, weil mir die englischen Begriffe geläufiger sind. Falls ihr einige der Übungen nicht kennt, dürft ihr sie gerne googeln oder hier oder hier nachschauen.

Program A (Legs, Back, Abs)

Legs with heavy weight (12-20kg):
Stiff-legged deadlifts (15x)
Lunges (15x each leg)
Step-ups (15x each leg)
Calve raises (20x)

Legs with light weight (2kg):
Side-lying leg raises (15x each side)
Side-lying leg raises to front (15x each side)

Back:
Lying shoulder press with abs (20x)
Rowing with dumbbells (10x together, 20x single)
Back machine (10x)
T-Row (10x)

Abs:
Reverse lunge with twist & pull (15x each side)
Toe touches straight leg (20x each side)
Russian twist (20x)
Plank and side plank (30 sec. each)

Program B (Butt, Arms, Abs):

Butt:
Sumo squat with weight (15x)
Kettlebell swing (15x)
Donkey kicks (15x each leg)
Rainbow kicks (15x each leg)
Fire hydrants (15x each leg)
Bridges with weight (15x)

Arms:
Triceps dips (10x)
Shoulder press (10x)
Static lunge biceps curls (10x)
Lying butterfly with abs (20x)
Lying overhead (20x)
Standing dumbbell upright row (10x)

Abs:
Side-angle bent row (15x each side)
Walking planks (10x)
Plank with dumbbell row (15x each arm)

Benötigtes Equipment:
- Step
- Langhantel
- Kurzhanteln
- Theraband
- Matte

Eine Runde von jedem Programm dauert ca. 20-25 Minuten, je nachdem wie schnell man das Equipment zur Verfügung hat und wie lange man Pausen macht. Ich mache aber keine bewussten Pausen, sondern ruhe mich quasi nur in der Zeit aus, in der ich von der einen zur anderen Übung wechsle.

Ich bin gespannt, wie die nächsten und letzten zwei Wochen werden und welches Fazit ich danach ziehe. Ich vermute nämlich jetzt schon, dass man mit einer gewissen Regelmäßigkeit und einem konkreten Plan doch bessere Ergebnisse erzielt als wenn man einfach drauf los sportelt, so wie ich es bisher gemacht habe. Auch wenn die Zeit, die ich mit Sport verbringe, gleich ist. Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

Bleibt sauber!
Helly

Montag, 1. September 2014

Neuer Trainingsplan nach Sportpause (Teil I)

Hallo zusammen,

aufgrund einer 'Verletzung' konnte ich ungefähr 2 Monate nur sehr eingeschränkt trainieren. Ich habe mir durch eine Fußfehlstellung und Übertraining (zu viel Laufmotivation bei gutem Wetter) die Bänder zwischen meinen Knien und meiner Hüfte überdehnt. Erst nur auf der linken Seite, dann auch auf der rechten Seite. Das ganze wurde leider auch erstmal falsch diagnostiziert (als Muskelzerrung), sodass ich unnötig entzündungshemmende Tabletten genommen habe und zu spät mit der Physiotherapie angefangen habe.
Mittlerweile gehe ich allerdings zur Physiotherapie und habe auch einige Stabilitätsübungen gezeigt bekommen, damit das ganze nicht noch einmal passiert. Ich bin auch wieder schmerzfrei und kann sogar wieder laufen gehen und squatten (ich habe es SO vermisst!). 
Nach zwei Monaten, in denen ich wenig Cardiotraining und lediglich Arm-/Rückentraining machen konnte, bin ich total motiviert wieder durchzustarten. Deswegen habe ich mir meinen eigenen Trainingsplan erstellt. Angelehnt ist er an ein Plan, den ich bei Women's Health Magazine online gefunden habe. Er nennt sich "Slightly out of shape workout" und zielt auf diejenigen ab, die eigentlich schon fit sind, aber aus irgendwelchen Gründen in letzter Zeit wenig trainiert haben. Perfekt für mich also!

via

Grundlegendes:
Der Plan enthält 3 Einheiten Krafttraining und 3 Cardioeinheiten.
Die Krafttrainingseinheiten bestehen aus mehreren Übungen, die man in den ersten zwei Wochen jeweils 2 Mal durchführt und in der dritten und vierten Woche jeweils 3 Mal. Dabei geht man im Zirkelprinzip vor, d.h. man macht alle Übungen hintereinander weg und dann alle noch einmal (und noch einmal).
Es gibt Krafttraining A und B. Beide sprechen andere Muskelgruppen an und werden im Wechsel ausgeführt.
Die Cardioeinheiten bestehen aus zwei Intervalltrainingstagen und einer entspannten, längeren Ausdauereinheit.

Meine Variationen:
Ich habe die Übungen, die bei Women's Health vorgeschlagen wurden, fast komplett durch meine eigenen Übungen ersetzt. Dabei habe ich versucht bei Plan A und B jeweils andere Muskelgruppen anzusprechen. 
Die Cardiotage sehe ich etwas lockerer und mache eher weniger Intervalltraining als längere Läufe, je nachdem wie meine Beine mitmachen und wie es mir geht. Cardio ist für mich also zweitrangig, da ich mich im Alltag schon sehr viel bewege.

Und weil sich das jetzt sicher alles total kompliziert anhört, zeige ich euch, wie die vier Wochen dann aussehen:

Week 1
Mon: Program A
Tues: Cardio Intervall
Wed: Program B
Thur: Cardio
Intervall
Fri: Program A
Sat: Cardio langsam
Sun: Off
Week 2
Mon: Program B
Tues: Cardio Intervall
Wed: Program A
Thur: Cardio Intervall
Fri: Program B
Sat: Cardio langsam
Sun: Off
Week 3
Mon: Program A
Tues: Cardio Intervall
Wed: Program B
Thur: Cardio Intervall
Fri: Program A
Sat: Cardio langsam
Sun: Off

Week 4
Mon: Program B
Tues: Cardio Intervall
Wed: Program A
Thur: Cardio Intervall
Fri: Program B
Sat: Cardio langsam
Sun: Off


In meinem Fall bedeutet das:
Program A
= Beine, Rücken, Bauch
Program B = Po, Arme, Bauch

Woche 1+2: Zwei Runden beim Krafttraining
Woche 3+4: Drei Runden beim Krafttraining
 
Die ersten beiden Wochen habe ich bereits hinter mir und auch die erste Einheit Krafttraining von Woche 3 (denn mein Starttag ist eigentlich Sonntag). Ich habe das Gefühl, dass ich schon wieder deutlich fitter und auch etwas definierter geworden bin. Ich fühle mich jedenfalls sehr gut.

Morgen zeige ich euch dann die konkreten Übungen, die ich mache.

Alles Liebe,
Helly


Freitag, 1. August 2014

Der gefährliche Fitnesswahn auf Instagram

Ich möchte heute mal über etwas schreiben, was mir am Herzen liegt und mich schon seit Monaten beschäftigt. Dem Fitnesswahn auf Instagram.
Ich nehme an, dass die meisten meiner Leser wissen, wovon ich spreche. Wenn nicht, gebt man die Hashtags #fitness #fitspo #fitfam #fitgirls #eatclean usw. bei Instagram ein und schaut euch die Fotos an. 
Es handelt sich hierbei um Hashtags, die unter Fotos benutzt werden, die einen besonders fitness- und gesundheitsorientierten Lebensstil zeigen. Es werden besonders schön angerichtete gesunde Mahlzeiten, angespannten Muskeln oder Fitnessstudio-Selfies getaggt.
Es gibt einige Accounts, die als Paradebeispiel für den folgenden Text dienen würden, aber ich möchte hier niemanden an den Pranger stellen, denn im Endeffekt weiß ich nicht, welcher Mensch sich hinter diesen Accounts verbirgt. Deswegen möchte ich darüber schreiben, wie die Präsentation dieser Menschen (auf mich) wirkt und mir nicht anmaßen zu beschreiben, wer diese Menschen tatsächlich sind.

Ich kann nicht genau sagen, seit wann es die ganzen Fit-Instagram Accounts gibt, aber das erste Mal ist mir im Frühjahr/Sommer 2013 aufgefallen, dass das alles in eine falsche Richtung geht. Der ausschlaggebende Grund für mich, dieses Phänomen als Trend zu bezeichnen, ist, dass immer mehr Instagramnutzer sich dem Sport und der gesunden Ernährung gewidmet haben, die es vorher überhaupt nicht thematisiert haben. Menschen, die immer mit ihrer Lebensweise zufrieden zu sein schienen, fingen auf einmal an von 0 auf 100 5 Mal die Woche Sport zu machen und alle Kohlenhydrate aus ihrer Ernährung zu streichen. 
Sich mit seiner Gesundheit und seinem Körper zu beschäftigen ist per se keine schlechte Angewohnheit, allerdings kann sich die Beschäftigung mit diesen Dingen auch negativ auf den Rest des alltäglichen Lebens auswirken und zwanghaft werden. Man verliert schneller das Gefühl dafür, was "normal" ist, als man denkt.

Das Problem sehe ich vor allem darin, dass auf jedem Account immer nur Ausschnitte eines Lebens gezeigt werden und somit ein ganzes Bild im Kopf der Anderen entsteht, das nicht der Realität entspricht. Das kann negative Auswirkungen auf die Psyche der teilweise noch sehr jungen Nutzer haben.
Es gab Zeiten, da habe ich mich durch meine Instagram-Timeline gescrollt und nur Salate, Proteinshakes, Chiapuddings oder Haferflocken gesehen. Oder Fotos von weiblichen Sixpacks. Diese kleinen Schnippsel aus dem Leben anderer kreieren im Kopf ein großes Ganzes, was als Realität wahrgenommen wird. Irgendwann glaubt man wirklich, dass es Menschen gibt, die morgens mit einem Lächeln aufstehen, sich nur von Pflanzen ernähren, jeden Tag 1-2 Stunden Sport machen, abends mit einem Sixpack ins Bett gehen und das jeden Tag ohne jegliche Problem wiederholen. Doch so ist das nicht. Jeder hat seine Schwachstelle, doch für Schwachstellen ist kein Platz auf Instagram.
Instagram hat sich gerade in Bezug auf die Ästhetik der Bilder stark verändert. Während früher eher ein paar qualitiativ schlechte Schnappschüsse hochgeladen wurden, werden jetzt teilweise Fotos benutzt, die eigentlich mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera gemacht wurden. 50 Fotos werden probeweise gemacht und nur eins davon wird hochgeladen. Es gibt Posen, in denen die Beine und der Bauch besonders schlank aussehen, zusätzlich zu den Filtern, die die Haare voller und die Haut glatter wirken lassen. Es ist nichts so spontan wie es aussieht.
Natürlich umgibt man sich lieber mit glücklichen, attraktiven und freundlichen Menschen als mit Nörglern, die einen runterziehen. Die Gefahr ist aber, dass man vergisst, dass man das falsche Bild irgendwann auf sich anwendet. Und ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sich mal eine Pizza gönnt oder eine Woche überhaupt keine Lust aufs Training hat. Man darf sich nicht mit Anderen messen, vor allem nicht mit denen, die man nicht richtig kennt (auch wenn man jeden Tag 5 Bilder von ihnen sieht, kennt man sie nicht!). Man sollte sich selbst als eigenen Maßstab haben.

Gesundheitlich gefährlich wird es auch dann, wenn bestimmte Ernährungspläne oder Nährstoffergänzungen angepriesen werden, die auf keiner ärztlich fundierten Grundlage basieren. Oder Essensportionen als optimal anerkannt werden, von denen nicht mal Kleinkinder satt werden können.

In letzter Zeit sind viele dieser sogenannten Fitgirls zu richtigen Stars mutiert. Einige Mädels haben +/-50.000 Follower und sind noch nicht mal volljährig. Sie werden von vielen Followern verehrt, als hätten sie höchstpersönlich das Rad neu erfunden und alles, was sie tun, wird positiv kommentiert und gleich nachgeahmt. Unabhängig davon, ob es zum eigenen Lebensstil/Körper passt oder nicht.
Genauso wie viele Blogger oder YouTuber, werden diese Fitgirls von Unternehmen gesponsort, um deren Fitnessprodukte und Sportkleidung zu vermarkten. Allein diese Tatsache zeigt in meinen Augen, dass schon Außenstehende erkannt haben, dass es hier nicht mehr um das nette Mädchen von Nebenan geht, das leidenschaftlich ihre eigenen Tipps teilt, sondern um eine Plattform zur Produktplatzierung. Und wir wissen alle, dass gerade die Produkte, die beworben werden, nicht die essentiell wichtigen Dinge im leben abbilden (oder gibt es Werbung für Freundschaft, Hilfsbereitschaft usw.?).

Ich könnte noch viele, viele weitere Zeilen schreiben, aber ich würde mich nur wiederholen. Ich möchte einfach darauf aufmerksam machen, dass diese Ausschnitte auf Instagram niciht als gesellschaftliches Ideal angesehen werden sollten.
Wenn Sport und gesunde Ernährung irgendwann etwas mit Schuldgefühlen und Bestrafung oder Belohnung zu tun hat, ist die Grenze überschritten und man ist auf dem besten Weg in eine Essstörung. Dabei sollte man nicht vergessen, dass es neben der "klassischen" Bulimie und Magersucht auch viele andere Formen gibt, die nicht so bekannt sind und dennoch einer Behandlung bedürfen.

Bitte passt auf euch auf!

Mittwoch, 26. März 2014

Dehly&deSander in Bonn


Vorletzte Woche war ich mit einer lieben Freundin im Dehly&deSander. Ich überlege gerade, wie sich diese Lokalität am besten beschreiben lässt, denn weder Café noch Restaurant sind in meinen Augen zutreffend. Auf der Website nennt sich Dehly&deSander "Broterei", was auch ziemlich passend ist, denn zu jeder Mahlzeit gibt es gutes Brot. Zu finden ist die Broterei gegenüber dem Unihauptgebäude am Hof 26 in der Bonner Innenstadt. (Nicht zu verwechseln mit der Dehly&deSander Patisserie in der Thomas-Mann-Straße, in der es Cupcakes & Co gibt!)


Das Dehly&deSander ist perfekt für den kleinen Appetit oder für einen schmalen Geldbeutel, denn es gibt dort Suppen, Salate und Brote mit diversen Aufstrichen. Die Preise bewegen sich um die 5 EUR-Marke.
Ich habe einen Salat für 5,50 EUR gegessen, den ich mir selbst zusammenstellen konnte. Drei vegetarische, eine Fleisch- oder Fischzutat und die Sauce waren enthalten (mehr Zutaten gibt es gegen Aufpreis). Ich habe sie mir an der Theke ausgesucht und die Bedienung hat mir alles zusammen gemischt. Zu dem Salat oder der Suppe bekommt man außerdem eine Scheibe helles oder dunkles Brot.

Grüner Salat mit Tomate, Gurke, Champignons und Lachs.
Wenn man sein Essen bezahlt hat, kann man sich seinen Platz suchen. Im Winter wird es drinnen zur Mittagszeit wirklich voll, im Sommer gibt es auch Sitzplätze draußen, sodass jeder ein Plätzchen findet.

In den wärmeren Jahreszeiten gibt es im Dehly&deSander übrigens auch Frozen Yoghurt von Yosie's. Wer sich also noch einen Nachtisch genehmigen will, kann das gerne tun. Ich liebe Frozen Yoghurt und vor allem die verschiedenen Toppings! 

Insgesamt finde ich das Konzept von Dehly&deSander wirklich cool. Die Atmosphäre ist gemütlich, wenn es nicht zu voll ist und das Essen ist frisch & gesund. Es gibt zwar nichts, was man nicht auch zuhause zubereiten könnte, aber genau das macht es auch so sympathisch. Bodenständiges Essen quasi. Von mir gibt es daher einen Daumen hoch!

Sonntag, 23. März 2014

Impressionen von meinen Läufen


Ich habe das Glück, dass ich im Umkreis von 1-2km einen Wald und ein Feld habe. Das nutze ich gerne aus, wenn ich tagsüber und im Hellen laufen gehe. Gerade bei Sonnenschein bevorzuge ich das Feld und lasse mir das Gesicht wärmen.
Im Wald laufe ich gerne im Sommer, denn dort ist es kühler. Außerdem befindet sich dort eine 5km Runde, die ich aus der Schulzeit kenne und weiß so immer ungefähr wie weit ich laufe.












































    

Freitag, 21. März 2014

Riegel ohne künstliche Zusatzstoffe: nakd Riegel & Raw Bite

Ich habe das Gefühl, dass die Gesundheitswelle so langsam von den USA und England zu uns nach Deutschland rübergeschwappt ist. Das merkt man nicht nur daran, dass #healthy #fitspo usw. in aller Munde bzw. unter allen Instagram-Fotos ist (dazu vielleicht mal an anderer Stelle..), sondern auch daran, dass sich Unternehmen daran anpassen und ihre Produkte für den deutschen Markt produzieren.
Als ich Anfang 2012 in London war, habe ich dort die nakd Riegel gegessen. Snacks aus rein natürlichen Zutaten, größtenteils aus Obst und Nüssen. Als vor Kurzem eine liebe Twitter-Bekanntschaft in London war, hat sie mir ein paar der Riegel mitgebracht, da man diese nur online und teurer in Deutschland kaufen kann. (Danke nochmal! :))
Im Folgenden stelle ich euch die nakd Riegel und etwas besser verfügbaren Raw Bites vor:





nakd Riegel
Preis: Gezahlt habe ich für die Packungen £2.39 gekostet und für die Einzelriegel £0.79 (im Wholefoods Market). In Deutschland gibt es sie online in diversen Onlineshops wie z.B. www.alles-vegetarisch.de für 1,09 EUR. Ein Riegel wiegt 35g.
Zutaten: Die Zutaten sind, wie ihr oben seht, groß und deutlich auf der Verpackung abgedruckt und sind wirklich rein natürlich. Ein großer Pluspunkt ist außerdem, dass die Riegel gluten- und laktosefrei sind und sich damit auch für Allergiker eignen.
Geschmack: Geschmacklich finde ich die Riegel toll! Da Datteln ein häufiger und großer Bestandteil der Riegel sind, sollte man diese mögen. Sie liefern nicht nur eine natürliche Süße, sondern auch die weiche, leicht saftige Konsistenz der Riegel - ich würde sie daher auch nicht als Müsliriegel bezeichnen, da sie keine vergleichbaren Inhaltsstoffe haben oder sich von der Konsistenz her ähneln.  



Raw Bite
Die Riegel von Raw Bite sind leichter erhältlich, z.B. in Alnatura Märkten oder im Biomarkt sowie online.
Preis: 1,89 EUR für 50g.
Zutaten: Ebenfalls nur natürliche Zutaten, ebenfalls gluten- und laktosefrei.
Geschmack: Sehr lecker! In meinen Augen unterscheiden sich die beiden Marken da nicht groß, der Unterschied liegt vor allem im Preis und der Verfügbarkeit. Ein Raw Bite hat aufgrund der Größe natürlich auch mehr Kalorien, allerdings muss man da auf die einzelnen Sorten achten, da sich diese in der Energiedichte natürlich unterscheiden.

Insgesamt finde ich beide Riegel super lecker und ideal als gesunden Snack zwischendurch, der im größten Notfall auch mal den Hunger ein bisschen eindemmt.

Raw Bites und nakd Riegel selber machen:
Wem das alles zu teuer ist und wer eine gute Küchenmaschine besitzt, kann die Riegel auch selber machen. Ich habe das in Form von Kugeln auch schon öfter gemacht.
Gute Rezepte findet ihr z.B. bei www.chocolatecoveredkatie.com oder wenn ihr "raw gluten free vegan bar recipe" googelt. ;)
Mein "Rezept" sieht folgendermaßen aus: Im Grunde könnt ihr einfach alles, was ihr mögt, zusammen in den Mixer packen. Die Grundlage bilden in Wasser eingeweichte Datteln (1 Tasse) (am besten Medjool - die von Aldi tun es aber auch) und 1 Tasse eurer Lieblingsnüsse. Diese werden in der Küchenmaschine zu einer matschigen Textur gemischt. Und nun könnt ihr hinzugeben, was ihr mögt: Zuckerfreies Kakaopulver, Kokosrapeln, Zimt, Vanille, weitere Trockenfrüchte oder Schokodrops. Die Masse formt ihr dann einfach zu kleinen Kugeln oder Riegeln und lagert sie im Kühlschrank. Guten Appetit!