Sonntag, 9. September 2012

Vegetarische Sojabolognese

Zutaten für 1 Person:
- 65g Vollkornnudeln
- 90g Sojageschnetzeltes
- 2 EL Mais
- ein paar Karotten
- 1 Zwiebel
- 1 EL Schafmilchjoghurt / Frischkäse
- 2-3 EL Tomatenmark
- 1 EL Senf
- 1 Brühwürfel, Salz, Pfeffer, Paprikagewürz

Die Spaghetti in Salzwasser gar kochen.
Zwiebel und Möhren schälen und sehr fein würfeln. Anbraten. Nach ca. 5 Minuten das Sojageschnetzelte dazugeben und mitbraten. Am Schluss den Mais dazugeben und auch kurz anbraten. Das Tomatenmark mit dem Senf in ca.125ml warme Gemüsebrühe einrühren und über die Gemüse-Sojamischung geben (lieber erstmal weniger Wasser nehmen und nachgießen!). Bei geschlossenem Deckel auf kleiner Stufe 15 Minuten köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren dann würzen und den Joghurt / Frischkäse unterrühren. 
Zum Schluss die Sauce über die Nudeln geben und genießen. :)




Freitag, 7. September 2012

Spaghetti mit Pfifferlingen und Erbsen



Zutaten:
- 65g Vollkorn Spaghetti
- 100g Erbsen (aus der Dose)
- 250g Pfifferlinge
- eine Zwiebel
- Gewürze

Die Nudeln in Salzwasser kochen. Nebenbei die Zwiebel kleinschneiden und in Olivenöl oder Mineralwasser anbraten. Die geputzten Pfifferlinge dazugeben und mitbraten. Wenn die Pilze gar sind, die Erbsen dazugeben und erwärmen.Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Muskat passt auch gut.
Für mich ist das Gemüse so fertig und kann über die Spaghetti gegeben werden. Wem eine Sauce fehlt, kann zu dem Gemüse noch einen Schluck (Soja-)Milch oder 1-2 EL Frischkäse oder Ziegenmilchjoghurt geben.

Donnerstag, 6. September 2012

Rezension: App iWatchr

Jetzt habe ich angekündigt, dass ich die App iWatchr vorstellen möchte, da merke ich, dass sie im deutschen Appstore gar nicht mehr erhätlich ist.
Trotzdem werde ich sie euch kurz vorstellen und anschließend ein paar Alternativen nennen.

Das Prinzip von WW ist ja, dass man pro Tag einen bestimmten Punktewert konsumieren darf. Diesen errechnet man mit einer Formel, die man eigentlich überall im Internet finden kann*. Jedem Lebensmittel sind auch bestimmte Punkte zugeordnet, die entweder festgelegt sind (es gibt da einige Tabellen im Netz) oder ebenfalls mit einer Formel berechnet werden können*. 

In der App hat man die Möglichkeit, die Formel zur Errechnung eines Punktewertes einzuspeichern und hat somit seinen persönlichen Punkterechner immer dabei. 


Da die App nicht offiziell von Weight Watchers ist, muss man die Formel selbst eingeben. Das hat aber auch den Vorteil, das man die App für das alte und das neue Punktesystem gleichermaßen verwenden kann.
Ich habe in Feld1 die Kalorien und in Feld2 den Fettgehalt von 100g Alnatura Früchtemüsli eingegeben. 100g haben also 6 Punkte.

Wenn man ausgerechnet hat, wie viele Punkte ein Lebensmittel hat, kann man es in seine Liste eintragen.


Das ist ein Auszug aus meiner Liste.
Ich habe die Punkte meistens so berechnet, wie ich die Lebensmittel auch als Portion zu mir nehmen würde, d.h. ich würde nicht 100g Müsli einspeichern, sondern 50g. 
Lebensmittel ohne Punkte (fast alles an Obst und Gemüse), habe ich nicht eingespeichert, da ich das im Kopf habe.

Wenn man dann etwas isst, kann man die Lebensmittel "einloggen" und einer bestimmten Essenszeit zuteilen, z.B. Breakfast, Lunch, Dinner oder Snack. So hat man immer ein aktuelles Tagesprotokoll. Die Protokolle der vorangegangen Tage werden auch mit Datum gespeichert.
So sah mein Frühstück gestern aus: 
(Den schwarzen Kaffee und den Apfel habe ich nicht eingeloggt, die haben beide keine Punkte)



In den Einstellungen unter "More" kann man einstellen, welchen Punktewert man am Tag essen darf. Bei "Total used" oben rechts sieht man, wie viele Punkte man bereits verbraucht hat. Die Zahl wird rot, wenn man seinen Punktewert überschritten hat.

Links gibt es noch das Feld "Extra Left". In den Einstellungen kann man sich da einen "Extra score" einstellen. Der ist bei mir zwar eingestellt, aber ich habe da nie was drauf gegeben. ;)

Fazit: 
Ich finde die App richtig, richtig gut! Sie beinhaltet zwar keine Lebensmittel, aber so kann man wenigstens seine persönlichen Lieblinge eintragen. Die App hat, soweit mich nicht alles täuscht, 79 Cent gekostet und es lohnt sich total! Es gibt sie zwar nicht auf Deutsch, aber mit den paar Wörtern Englisch kommt wohl jeder klar.

* Ich beziehe mich auf das alte WW-System!

Alternative Apps sind folgende:
Points Calculator Plus Tracker (Apple) - Ähnlich wie iWatchr, leider kostet die App im deutschen Store 2,39 EUR.
WWDiary (Android) - Ein Calculator, der iWatchr ebenfalls sehr stark ähnelt, da man die Lebensmittel und die Punkteberechnung selbst einstellen kann. Außerdem kann man seinen Gewichtsverlauf notieren. (kostenlos)

Und zum Schluss gibt es auch noch einen Lebensmittelrechner für Menschen ohne Smartphone.

Ich hoffe, ich konnte den Interessierten unter euch etwas helfen! So schwer ist es nämlich nicht, Punkte zu zählen. :)

Mittwoch, 5. September 2012

Checkliste: Slim-Food A-C

Vor einiger Zeit habe ich auf dem Blog "DerWunsch nach mehr" eine Liste mit "Slim Food" entdeckt. Die Autorin hat dort Lebensmittel zusammengetragen, die eine besonders gute Wirkung auf den Körper haben.

Ich möchte im folgenden die Lebensmittel alphabetisch abarbeiten und kommentieren. Die Erklärungen, weswegen die Lebensmittel gut für den Körper sind, habe ich übernommen.


Apfel:
Zwei Äpfel am Tag sollen die Fettverbrennung steigern. Ich esse eigentlich jeden Tag mindestens einen Apfel!

- Avocado:
Avocados liefern Vitamin B6, das in Stresssituationen für den Körper sehr wichtig ist. Außerdem enthalten sie mehrfach ungesättige Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken.
Leider esse ich viel zu selten Avocados, weil ich zu wenig Rezepte damit kenne. Muss geändert werden! 

- Aronia: 
Aronia-Beeren enthalten viel Vitamin C und die enthaltenen Antioxidantien helfen dem Körper L-Carnitin zu produzieren, was sehr wichtig für die Fettverbrennung ist.
Peinlicherweise musste ich Aronia jetzt erstmal googeln, bevor ich was dazu schreiben konnte. Ich habe die Beeren noch nie irgendwo gesehen. Hat jemand von euch Erfahrungen?

Banane:
Banaen enthalten viel Mangesium und blutdruckregulierendes Kalium.
Bananen sind meine große Liebe, seit ich sie im Februar für mich entdeckt habe (ich dachte vorher witzigerweise, ich hätte eine Allergie. War aber völlig unbegründet). Ich esse fast täglich eine und muss mich bremsen, mehr zu essen - immerhin sind sie ja nicht so ganz kalorienarm. Da ich viel Sport mache, kann ich das enthaltene Magnesium sicher gut gebrauchen.

✔ Bitterschokolade: 
Sie vertreibt Stress, da Kakao einen Stoff enthält, der der Gruppe der Endorphone angehört.
Ich versuche natürlich so wenig Schokolade zu essen, wie möglich, aber wenn ich welche kaufe, dann richtig dunkle. Am besten ist es, wenn man sie in kleine Portionen abpackt und sich bewusst nach dem Mittagessen ein Stückchen gönnt.

- Cashewkerne: 
Enthalten viel Eiweiß und Magensium.
Esse ich eigentlich nie, weil ich sie nicht so gerne mag wie Mandeln. Vielleicht sollte ich mir in der Zukunft einfach mal ein Tütchen zulegen.

- Chili:
"Die Schärfe regt die Wärmeproduktion im Körper an, der Energieverbrauch steigt und es werden Extrakalorien verbrannt." Quelle
Leider schmeckt mir scharfes Essen nicht besonders. Aber vielleicht ist das auch Gewöhnungssache? Ich werde es mal ausprobieren. Eine kleine Menge bringt mich ja nicht um. ;)


Das war die erste Runde. Ich sehe da durchaus Verbesserungspotential und werde mir bald eine Tüte Cashewkerne kaufen, öfter mal eine Avocado essen und mein Essen ein bisschen schärfer gestalten.

Dienstag, 4. September 2012

Back to the roots

Guten Mittag, liebe Leser!
(Ich freue mich total, dass ich schon so "viele" angemeldete Leser habe. Danke!)
Gestern Abend habe ich mich spontan dafür entschieden, wieder mit Weight Watchers anzufangen. Wie ich in diesem Post über meine Ernährung beschrieben habe, habe ich damit erfolgreich ein paar Kilo abgenommen. Von Juni 2011 bis Januar 2012 habe ich das Punktezählen durchgeführt, bis ich dann im Februar nach London ging und in einer Gastfamilie gegessen habe. Nach den zwei Monaten in London habe ich aufgehört, Punkte zu zählen und bin damit auch gut gefahren. Ich habe nicht zugenommen und mein Körper hat sich durch viel Sport weiterhin ins Positive verändert. Trotzdem bin ich seit ein paar Wochen unzufrieden.
Es fühlt sich so an, als hätte ich das Gefühl dafür verloren, wie viel Essen wirklich "in Ordnung" ist. Ich esse entweder zu viel, z.B. im Urlaub, wenn ich ausgehe oder bei Freunden Süßigkeiten auf dem Tisch stehen - oder zu wenig, weil ich spät aufstehe und eine Mahlzeit auslasse.Und beides macht mich unglücklich, weil es ungesund ist.
Ich habe immer wieder mit selbsterstellten Regelen versucht, diese Unregelmäßigkeiten zu bereinigen, aber irgendwie hat das nie auf Dauer funktioniert.
Ich möchte mit dem Weight Watchers System einfach wieder ein bisschen Ordnung in meine Ernährung bringen. Ich möchte mir weiterhin Süßigkeiten erlauben, aber nicht so viele, wie ich es zur Zeit tue. In meinen WW-Zeiten habe ich es sehr gut hinbekommen, jeden Tag ein bisschen zu naschen (z.B. einen Sojapudding) und trotzdem abzunehmen bzw. mein Gewicht zu halten. 

Gottseidank, oder eher gesagt einem iPhone backup sei Dank, habe ich noch meine App mit allen abgespeicherten Lebensmitteln. Dort kann man immer schon auflisten, was man gegessen hat. In einem separaten Eintrag möchte ich euch die App näher vorstellen.

Ich nehme an, dass es nicht schwer wird, mich wieder an das Weight Watchers System zu gewöhnen, schließlich koche ich nicht großartig anders als damals. Aber es ist mir wichtig, dass ich sehe, welche Mengen oder Zusammenstellungen gut für meinen Körper sind. 

Ich bin gespannt, auf dieses "Experiment".
Hat jemand von euch mal Erfahrungen mit Weight Watchers gemacht?

Montag, 3. September 2012

Rezept: Möhren-Orangen-Ingwer-Suppe


Heute gibt es ein für mich ziemlich exotisches Gericht. Eigentlich koche ich nicht viel mit Fruchtsaft, aber diese Kombi ist einfach soo lecker, dass ich sie mit euch teilen muss!

Zutaten:
- 1-2 Zwiebeln
- ca. 500g Möhren
- den Saft von zwei Orangen
- ein kleines Stückchen Ingwer 
- 1 Brühwürfel und Gewürze
- als Topping ein paar Sonnenblumenkerne

Bei diesem Gericht ist es ganz wichtig, dass alle Zutaten frisch sind. Also kein Ingwerpulver nehmen und erst recht keinen fertigen Orangensaft!


Die Zwiebeln und die Möhren werden geschält, kleingeschnitten und in einem großen Topf mit Olivenöl 5-10 Minuten angebraten. Den geschälten und kleingehackten Ingwer dazugeben und mit Gemüsebrühe aufkochen. Ich mache das immer nach Gefühl, aber so 500ml könnten es schon sein.
Das ganz lasst ihr dann kurz aufkochen und auf kleiner Flamme 20 Minuten köcheln bis die Möhren weich sind. Währenddessen könnt ihr die Orangen schon mal auspressen und den Saft auffangen.
Nach den 20 Minuten lasst ihr das Gemüse etwas abkühlen und könnt es dann pürieren und den Orangensaft untermischen. Zum Schluss mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
 Vor dem Servieren könnt ihr ein paar Kerne, z.B. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und sie drüberstreuen. 

Guten Appetit!

Samstag, 1. September 2012

Probemonat in der Baskets Sportfabrik

Zur Zeit mache ich ein 'Sommertraining' in einem Fitnessstudio bei mir gegenüber. Das Studio heißt Baskets Sportfabrik, weil es in der neuen Halle der Bonner Basketballmannschaft Telekom Baskets untergebracht ist.
Das Sommertraining kostet 29,90€ für 4 Wochen. Darin eingeschlossen sind alle Geräte, Kurse und Getränke. ODie Sauna allerdings nicht, aber das stört mich nicht.
Der Preis in diesem Fitnessstudio is relativ hoch (monatlich 70€ bei 12 Monaten Laufzeit), was damit zusammenhängt, dass dort nur ein 'anständiges' Publikum erwünscht ist. Also keine Männer mit Muskelshirts und Anabolika-Akne. Das finde ich sehr angenehm.
Das Kursprogramm findet morgens und abends statt und ist sehr abwechslungsreich (Zumba, Rückenpilazes, Yoga, Spinning, Bauchtanz, Ballett etc). Teilweise gibt es bis zu 7 Kurse an einem Abend.
Gerätemäßig ist das Studio in meinen Augen auch gut ausgestattet. Einziges Manko: Es gibt verhältnismäßig wenig Laufbänder (nämlich 2).
Eine Besonderheit hat das Studio allerdings noch: den Milon Kraft-Ausdauer-Zirkel. Ein Zirkel aus 6 Kraft und 2 Ausdauergeräten, durch die man alle großen Muskelgruppen anspricht. Man steigt immer bei dem gleichen Gerät ein und wechselt das Gerät nach dem Rhythmus einer Wassersäule (60 Sekunden trainieren, 30 Sekunden Gerät wechseln). Besonders angenehm finde ich, dass man eine Karte hat, auf der alle Daten gespeichert sind. Die Karte steckt man in das Gerät und es passt automatisch Gewichte und Sitzposition an. Das ist sehr wichtig, da man die Gewichte immer so einstellen muss, dass man die Übung nicht länger als die 60 Sekunden machen kann. Über eine längere Trainingsdauer kann man dann an einem Computer mit entsprechendem Kartenlesegerät überprüfen, wie man sich mit den Gewichten gesteigert hat.
Den Zirkel soll man nach einem 10-minütigen Aufwärmprogramm zwei mal durchführen. Jeder Zirkel dauert 17 Minuten, da die zwei Ausdauergeräte nicht 1 Minute, sondern 4 Minuten benutzt werden.
Wer also wenig Zeit hat, kann inklusive Aufwärmen in 45 Minuten alle Muskelpartien trainieren.
Die Sportfabrik bietet als 'Gesundheitszentrum' eine umfassende Beratung an, damit man seinem Ziel auch bei gesundheitlichen Problemen oder Übergewicht näher kommt.

Ich bin jetzt erst eine Woche in der Sportfabrik, bin aber jetzt schon sehr angetan.
Ich habe immer das Gefühl, dass ich in einem Fitnessstudio intensiver trainieren kann als zuhause. Obwohl ich auch meine DVDs zum Muskeltraining nicht missen möchte!

Morgen gehe ich zum Yoga und zum ersten Mal zu Zumba. Ich bin gespannt!